Baesweiler - 2100 Quadratmeter zum Spielen und Toben

2100 Quadratmeter zum Spielen und Toben

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
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Ausgrabungen mit dem Schäufelchen: Schon am ersten Tag gibt es für die Kleinen aus der Steinzeitsiedlung viel zu entdecken. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Ganz schön viel Sand mussten die Kinder aus der Steinzeitsiedlung beiseite schaffen. Sie gruben richtig tiefe Löcher in die Sandfläche auf ihrem neuen Spielplatz.

Denn man hatte ihnen gesagt, dass irgendwo verborgene Schätze liegen. Sechs Mosaikplatten mit Mammut, Säbelzahntiger oder Wollnashorn brachten die Kleinen schließlich stolz ans Tageslicht.

Die Schatzsuche der kleinen Bewohner des Steinzeitviertels war spannend. Denn Baesweilers Erster und Technischer Beigeordneter Peter Strauch hatte den Platz erst wenige Minuten zuvor für die Kinder geöffnet. Daher wussten die Kleinen nicht so recht, wo sie überhaupt buddeln sollten. Und Strauch wollte nicht verraten, wo die Schätze vergraben sind.

Auf 2100 Quadratmetern können die Kinder nun rutschen, schaukeln und klettern. Wer hoch hinaus will, kann einen der geschälten Eichenstämme erklimmen. Dafür haben die Pfähle eigens Kletterkerben bekommen.

„In der Steinzeitsiedlung gab es schon etwa 500 v. Chr. eine dichte Bebauung”, erklärte Strauch. „Damals standen hier Langhäuser, die sieben bis acht Meter breit und etwa 20 Meter lang waren.” Die Spielflächen sind dieser Bebauung mit Pfahlhütten nachempfunden. Die Sandfläche mit den verborgenen Schatzplatten und den Kletterpfählen ist wie die zweite Spielfläche Holzhütte und Rutsche etwa 20 Meter lang und fünf Meter breit. Dazu gibt es einen kleinen Haselnusshain, der in ähnlicher Form angelegt ist.

Zusätzlich steht es auf dem Spielplatz ein Summstein. Der hat in der Mitte ein Loch. Steckt man seinen Kopf rein und gibt einen Laut von sich, dann brummen die Ohren ganz schön.

Insgesamt investierte die Stadt Baesweiler für die Kinder hier rund 60000 Euro in die Spielattraktionen. Die sind angesichts der vielen Kinder in dem Neubaugebiet gut angelegt. Rund 400 Menschen wohnen derzeit in dem acht Hektar großen Wohnviertel. Etwa die Hälfte der Grundstücke sind derzeit schon bebaut. Strauch rechnet damit, dass das Baugebiet in ein bis zwei Jahren „richtig fertig” sein soll. Dann wird auch die provisorische Straße durch eine neue ersetzt.

Die Gemeinschaft unter den Bewohnern des Viertels ist indes schon jetzt voll intakt. Am Samstag, 21. August, feiern die Anwohner ab 15.30 Uhr ihr Besiedlungsfest auf dem Wendehammer im Baugebiet. Der Erlös soll dazu genutzt werden, weitere Spielgeräte für den Spielplatz zu kaufen.
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