200 Akteure des Heilig-Geist-Gymnasiums gestalten Konzert

Von: ehg
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Das Heilig-Geist-Gymnasium war mit seinem Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Lucia Broichweiden zu Gast.

Würselen. Musik nicht nur zur Weihnachtszeit haben die Chöre und das Orchester des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG) unter der Leitung seiner engagierten Musiklehrer Martin Busch und Thorsten Krause beim Konzert in der farbig illuminierten Kirche St. Lucia geboten.

Die Resonanz war so groß, dass bereits eine halbe Stunde vor dem Beginn nicht nur Parkplätze, sondern auch Sitzplätze in der Kirche Mangelware waren.

Über 200 Sänger und Instrumentalisten gestalteten einen Abend mit vielerlei Facetten. Dabei liefen die Akteure im Altarraum sowohl chorisch als auch instrumental zur Höchstform auf. Bei dem instrumental zu Gehör gebrachten „Der Sturm ist nah“, eines von mehreren konzertanten Highlights aus der vergangenen Robin-Hood-Musicalproduktion, brachte das wohltemperierte Orchester die Grundfesten der Kirche ins Wanken. Aber auch die fein eingestellten Chöre verschmolzen zu einem voluminösen Klangkörper.

Unter die Haut ging das Lied „In deinen Augen“. Reichlich Applaus ernteten die beiden Gesangssolisten, Jeannine Leyendecker (Marian) und Marvin Halog (Robin Hood) nicht zuletzt, als sie das Lied von Liebe und Gerechtigkeit anstimmten. Erst recht war das Finale ein Hochgenuss. Frenetischer Beifall war der Dank.

Als Erzähler wurde Wilfried Bonn seiner Aufgabe angemessen gerecht.

Mit einem von James Christensen arrangierten „German Carol Festival“ machten Chöre und Orchester die Tore weit für eine festliche Weihnacht. „Last Christmas“, der von George Michael komponierte Pop-Klassiker, wurde vom Unterstufenchor beschwingt dargeboten.

Die Streicher des Orchesters und das Vororchester setzten sich mit dem von Frank I. Halferty arrangierten „Christmas Fiddlers in the Hall“ prächtig in Szene.

„Angels All Around“ hieß es, als der Mittelstufenchor seinen Beitrag zu einem gelungenen Konzert der anderen Art ablieferte. Als Gesangsolistinnen traten Hannah Hoppe, Katharina Hoppe und Annika Pütz, am Klavier Hannah Grunewald, besonders hervor.

Dann ein Sprung nach Russland. Nikolaus Heck trug das Lied „Schlaf mein Kindlein“ stimmungsvoll vor. Höheren Ansprüchen genügte auch der Oberstufenchor, erst mit „Ünderbar ein stjärna blid“ von Eric Ekberg und „Dona nobis pacem“ von Audrey Snyder sowie „Wo Liebe und Güte sind, da ist Gott“. Chöre und Orchester ließen in der Kirche laut erklingen: „Nun freut euch, ihr Christen“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Oh, du fröhliche“. Das Sahnehäubchen auf „Musik kennt keine Grenzen“ setzten alle Chöre und das Orchester, als sie „Believe“ aus dem Film „The Polar Express“, in Noten gesetzt von Alan Silvestri, dem gefragtesten Filmkomponisten in Hollywood, präsentierten. Als Solisten stellten Miriam Soltanianzadeh, Simon Bosch, Selin Ilbasmis, Sarah Schneiderwind und Maike Zimmermann ihre gesanglichen Qualitäten unter Beweis.

Die atmosphärische Illumination besorgten Heinz und Christoph Dautzenberg.

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