Aachen/Würselen - „1Live” stellt Aachen auf den Kopf

„1Live” stellt Aachen auf den Kopf

Von: red
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Tausende tummelten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Aachener Innenstadt. Sie waren gekommen, um bei „1Live Eine Nacht in Aachen” dabei zu sein. Der junge Radiosender des WDR hatte mit einem prall gefüllten Programm in die Kaiserstadt geladen. Foto: Heike Lachmann

Aachen/Würselen. Die „1Live Nacht in Aachen” hat in der Nacht von Freitag auf Samstag Tausende in die Innenstadt gelockt. Der junge Radiosender des WDR hatte mit einem prall gefüllten Programm in die Kaiserstadt geladen.

An 14 Veranstaltungsorten gab es Konzerte, Lesungen, einen Sciene-Slam, Comedy und zahlreiche Partys. Die vier Konzerte waren allesamt ausverkauft.

Mit kühlem Synthie-Sound begeisterte die britische Band „Hurts” gut 4000 Fans in der Eissporthalle. Auch „Bundesvision-Song-Contest”-Gewinner Tim Bendzko stand auf der Bühne der Halle, die ihren Test als neue Konzert-Location in der Region glänzend bestanden hat. Im Musikbunker an der Frankenburg spielten Kraftklub aus Chemnitz, im Jakobshof ließen es die irischen Indierocker Two Door Cinema Club krachen. Bei wildem Tanzen und Stagediving blieb kaum ein T-Shirt trocken.

Auch außerhalb der City, auf Burg Wilhelmstein, war jede Menge los. Auf der einen Seite der Mann mit der Gitarre Gisbert zu Knyphausen, auf der anderen Seite der Rocker Thees Uhlmann. Während Knyphausen Burg Wilhelmstein in sein Wohnzimmer verwandelte und für stille Momente sorgte, rockte der Tomte-Frontmann Thees Uhlmann das alte Amphitheater. Und zwar ein wenig länger als vorgesehen, entschuldigte sich aber auch gleich wieder dafür bei den Anwohnern: „Nicht böse sein, ist nur Rock!” Und was für welcher.

Im Eden Palast las Skandal-Autorin Charlotte Roche vor ausverkauftem Saal aus ihrem aktuellen Roman „Schoßgebete” - und wetterte zwischendurch kräftig gegen ein großes deutsches Boulevardblatt. Nicht weit davon entfernt, im Franz, ermittelte man zur gleichen Zeit den besten Science-Slammer. Also denjenigen, der am unterhaltsamsten eine wissenschaftliche Theorie auf die Bühne bringt.

Seine Sendezentrale hatte der Sender „1Live” im Café Madrid an der Pontstraße aufgebaut. Dort unterhielt Moderatorin Sabine Heinrich ihre Gäste - mit Künstler-Interviews und Live-Schaltungen zu den einzelnen Veranstaltungsorten in der Stadt. Vor den Diskotheken, Clubs und Bars der Stadt bildeten sich im Laufe des Abends immer längere Schlangen. Das junge Publikum feierte in Apollo, B9, Sowieso, Starfish, Abenrot und Co. noch bis spät in die Nacht. Wie die Polizei bekannt gab, lief alles friedlich ab.
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