18 Schüler überzeugen mit Film die Jury

Von: ny
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(Von links) Marvin Plum, Lehrerin Hildegard Irnich, Heinz Gehlen von der IHK, Max Thelen, Wiebke Beckers, Anna Suchonin, Josefine Jumpertz, Linus Nabroth, Maria Förster, Caroline Kogel von Lancom. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Würselen. Das ist großartig und es schon das zweite Mal: Die Schüler des Heilig-Geist-Gymnasiums haben nach 2013 noch einmal den ersten Platz beim Wettbewerb der Initiative Kurs (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) belegt.

Mit ihrem Filmbeitrag überzeugten die 18 Schüler der Oberstufe die Jury, die aus Vertretern der an der Kurs-Initiative beteiligten Industrie- und Handelskammern (IHKs) Aachen, Bonn-Rhein-Sieg und Köln bestand sowie der Handwerkskammer Köln und der Bezirksregierung Köln. „Der erneute Sieg ist deshalb bemerkenswert, weil es 750 Schulen im Regierungsbezirk Köln gibt“, sagte Christoph Merschhemke von der IHK.

Einblicke in die Arbeitswelt

Zum diesjährigen Motto „Multikulti im Betrieb – viele Nationalitäten unter einem Dach“ hatten die Schüler Beschäftigte und Führungskräfte ihres Partnerunternehmens Lancom interviewt und einen Filmbeitrag erstellt. Dabei haben die Jugendlichen gezielt nach den Herausforderungen eines international ausgerichteten und mit Fachkräften aus 18 Nationen besetzten Unternehmens gefragt.

„Für unsere Schule spielt Wertevermittlung eine große Rolle“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Maria Förster. „Die Studien- und Berufsorientierung unserer Schüler liegt uns aber ebenso am Herzen. Bei diesem Projekt kommt beides zusammen: Wertevermittlung und Berufsorientierung.“ So haben die Jugendlichen jetzt einerseits Einblicke in die Arbeitswelt eines modernen EDV-Unternehmens gewinnen können.

Sie haben andererseits aber auch erfahren, dass Toleranz und Respekt in der modernen Arbeitswelt global agierender Unternehmen eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg ist. „Respekt und Achtung sind in unserer Firma Werte, die gelebt werden“, erklärt Lancom-Geschäftsführer Ralf Koenzen im Film.

So müssen neue Mitarbeiter, wollen sie bei der in Würselen ansässigen Firma arbeiten, einen Vertrag unterschreiben und sich gegen Diskriminierung und Mobbing aussprechen.

„Lernpartnerschaften wie Kurs fördern realistische Berufswahlentscheidungen“, urteilt Heinz Gehlen, Geschäftsführer der IHK Aachen, „und sie sind ein gutes Instrument, mit dem Betriebe in Zeiten des demografischen Wandels früh Kontakte zu potenziellen Azubis knüpfen können.“

Auch trage die Initiative mit dem Kurs-Award dazu bei, Nähe zwischen den Schülern und der lokalen Arbeitswelt zu schaffen.

Kurs ist eine Initiative der IHKs Aachen, Köln und Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer Köln und der Kölner Bezirksregierung. Sie hat das Ziel, Wirtschaft und Arbeitswelt ins Klassenzimmer zu bringen und die Schüler besser auf das Berufsleben vorzubereiten.

Elf bei den Schulämtern im Regierungsbezirk Köln angesiedelte Basisbüros unterstützen Schulen und Unternehmen bei der Entwicklung von Lernpartnerschaften. Im Rahmen des Kurs-Awards bietet die Initiative allen Partnerschulen im Regierungsbezirk ein jährlich wechselndes Thema zur Bearbeitung mit den Partnerbetrieben an. Die Themen orientieren sich an relevanten gesellschaftlichen Fragen, zum Beispiel: „Arbeit im Wandel“ oder wie in diesem Jahr „Multikulti im Betrieb – viele Nationalitäten unter einem Dach.“

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