160. Geburtstag des Orchestervereins Kohlscheid

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Traditionell, klassisch oder modern: Die Mitglieder des Orchestervereins Kohlscheid 1854 finden immer den richtigen Ton. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Der Orchesterverein Kohlscheid 1854 hatte zum Frühjahrskonzert in die voll besetzte Aula der Realschule Kohlscheid geladen. Als Auftakt zu seinem 160-jährigen Geburtstag freute sich der Verein, gemeinsam mit der „Fanfare Eendracht“ aus Huls-Simpelveld im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Herzogenrath zu konzertieren.

Unter den Ehrengästen begrüßte Vorsitzender Jörg Balkowski Bürgermeister Christoph von den Driesch. Den ersten Teil des Konzerts gestaltete der Orchesterverein. Nach dem Eröffnungsmarsch „Arosa“ von O. Tschuor durften zunächst die drei jüngsten Musikschüler auf der Blockflöte ihr in kurzer Zeit erlerntes Repertoire präsentieren.

Danach begeisterte der Orchesterverein unter dem Dirigat von Patrick Körver mit einer anspruchsvollen Musikauswahl. Mit Opernklängen wie dem „Abendsegen“ aus der Märchenoper Hänsel und Gretel, der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg, dem Klassiker „Auf einem persischen Markt“ von A. W. Ketèlbey und einem mitreißenden Michael-Jackson-Pop-Potpourri präsentierte der Verein die ganze Bandbreite konzertanter Blasmusik.

Durch das Programm führte routiniert Hannelore Wolter. Das „Hallelujah“ von L. Cohen und „When you believe“ mit dem Solisten Kai Spelthaen (15 Jahre) an der Trompete rundeten das Programm ab. Traditionell beendete der Orchesterverein den ersten Teil mit dem Deutschmeister-Regiments-Marsch von W. A. Jurek.

Den zweiten Teil gestaltete die Fanfare Eendracht Huls-Simpelveld mit Dirigenten Hub Nickels. Mit dem „March of the Cobblers” von B. Barrat und E. Siebert, „Jazzymut” von M. Jeanbourquin und dem zweiteiligen „Crazy Music In The Air“ von J. de Haan begeisterte der Gastverein das Kohlscheider Publikum.

Auch die Fanfare ließ es sich nicht nehmen, die große Vielfalt der Fanfaren-Blasmusik zu präsentieren. „Dublin Pictures“ von M. Jeanbourquin und „Atlanta ‚96“ von W. Laseroms, „Cum Laude“ von W. Laseroms sowie der zweite Teil „Air“ aus der „New Ba-roque Suite“ von T. Huggens rundeten die hervorragende Stückauswahl ab. Zum Abschluss des erfolgreichen Konzertabends verabschiedeten sich die Orchester gemeinsam mit dem „Laridah -Marsch“ von M. Hempel.

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