„15 Positionen“: Werke des Kunstkreises Nordeifel

Von: nina
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Zu Gast bei Bürgermeister Christoph von den Driesch (Mitte) im Herzogenrather Rathaus: Die Künstler aus der Eifel zeigen dort noch bis zum 31. Mai ihre Arbeiten. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Die Kreativität kennt im Herzogenrather Rathaus derzeit keine Grenzen: Insgesamt 43 Bilder und Skulpturen verschiedenster Mal- und Herstellungstechniken stellen die geballte Schaffenskraft von 15 Künstlern unter Beweis. Schon bei der Ausstellungseröffnung der Schau „15 Positionen“ mit Werken von 15 Künstlern des Kunstkreises Nordeifel e.V. ließen sich die Betrachter in den Bann ziehen.

„Schon seit vielen Jahren werden im Herzogenrather Rathausfoyer Ausstellungen präsentiert, doch die einmalige Bandbreite und Künstlerstärke der aktuellen Schau ist eine absolute Premiere“, betont Petra Baur, zuständig für die Organisation der Werkschauen.

Bürgermeister Christoph von den Driesch begrüßte die Gäste und gab eine Einführung in die verschiedenen Arbeiten, die besondere künstlerische Leckerbissen im Rathausfoyer verheißen. „Malereien und Skulpturen, frei gestaltet in den verschiedensten Techniken, geben Einblick in die Kreativität dieser Künstlergruppe. Der im Jahr 1990 gegründete Kunstkreis Nordeifel e.V. vereint derzeit 21 Mitglieder aus der gesamten Euregio. Seine Gründung geht auf die Initiative einiger Schülerinnen und Schüler des akademischen Kunstmalers Paul Siebertz zurück“, erklärte der Bürgermeister.

Landschaftsimpressionen

Birgit Bodden, Klaus Gehlen, Margret Gillessen, Philippe Gobiet, Irmgard Großglos, Friedhelm Haß, Irene Johnen, Günter Kirch, Franz-Josef Kochs, Rosemarie Könen, Heinz Nellessen, Martin Otten, Michael Rath, Ute Schneider-Thalheim und Wiltrud Strunk hatten jede Menge Spielraum: „Es gab keinerlei Vorgaben, so dass jeder Kreative seine künstlerische Freiheit voll ausleben konnte“, betonte von den Driesch. „Herzogenrath ist eine Stadt, in der die Kunst zuhause ist. Wir freuen uns, den künstlerischen Austausch zwischen dem Nordkreis und der Eifel zukünftig zu intensivieren“, sagte der Vorsitzende des Kunstvereins, Hilmar Weber.

Ins Auge fallen dem Betrachter Klaus Gehlens Skulpturen, besonders der „Clown“. Irmgard Großglos und Heinz Nellessen zeigen beispielsweise Landschaftsimpressionen, Margret Gillessen Stillleben. Der bekannte Herzogenrather Künstler Martin Otten, Initiator der Werkschau, hatte dann noch eine besondere Überraschung für den Bürgermeister parat: In den vergangenen Wochen hatte er eigens ein Gemälde geschaffen, das bekannte Herzogenrather Wahrzeichen wie den Bahnhof, die Burg oder auch das Rathaus in einer stimmigen Collage vereint. „Dieses Werk wird bei mir einen ganz besonderen Platz finden“, bedankte sich von den Driesch. Im Anschluss gab es noch einen regen Austausch der Künstler zu ihren Exponaten mit den Gästen.

Die Ausstellung „15 Positionen“ ist bis zum 31. Mai im Herzogenrather Rathaus zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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