14-Jährige rettet sich aus brennendem Haus

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Das Feuer im Dachstuhl eines R
Das Feuer im Dachstuhl eines Reihenhauses an der Dorfstraße in Ofden richtet großen Schaden an: Die Brandursache ist noch unklar. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Einen Wohnungsbrand musste die Feuerwehr Alsdorf am Sonntag in Ofden löschen. Gegen 13.10 Uhr wurde die Wehr über die Notrufnummer zu einem Dachstuhlbrand in die Dorfstraße gerufen.

Fast gleichzeitig meldete auch der zu einem anderen Einsatz gerufene Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 eine starke Rauchentwicklung im Dachstuhl eines Ofdener Gebäudes. In dem Reihenmittelhaus war es aus noch ungeklärter Ursache zu einem ausgedehnten Brand im zweiten Obergeschoss gekommen. Ein Kinderzimmer sowie das Treppenhaus brannten völlig aus. Ebenfalls wurde das zweite Jugendzimmer auf der zweiten Etage durch die Brand- und Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die anfängliche Vermutung, dass sich noch Personen oder Tiere im Haus aufhielten, bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Zwar befand sich vor Eintreffen der Feuerwehr ein 14-jähriges Mädchen in der Wohnung, die Jugendliche konnte sich jedoch selbstständig in Sicherheit bringen. Aufgeschreckt durch die ausgelösten Rauchmelder sowie den Feuerschein in der zweiten Etage verließ das Mädchen das Gebäude und alarmierte die Nachbarn. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor, während zeitgleich durch einen Trupp auf der Drehleiter Abluftöffnungen in der Dachhaut geschaffen wurden. Gegen 14 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend an.

Unterstützung aus Würselen

Durch die geschaffenen Abluftöffnungen bestand die Gefahr, dass die nunmehr losen und beschädigten Dachpfannen auf die Straße vor dem Gebäude beziehungsweise in den rückwärtig gelegenen Garten stürzten. Die Wehr ging abermals über die Drehleiter vor und entfernte einen Teil der absturzgefährdeten Dachziegel.

Während eine Brandsicherheitswache gestellt wurde, sicherte der Löschzug III auf der Feuerwache den Grundschutz für das Stadtgebiet. Die in der Dorfstraße verbliebene Brandsicherheitswache kontrollierte das Haus mittels Wärmebildkamera und konnte ihren Einsatz erst gegen 19 Uhr beenden. Bei dem Einsatz waren neben der hauptamtlichen Wache alle drei ehrenamtlichen Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf aktiv. Die vorsorglich alarmierte Drehleiter und der Gerätewagen „Atemschutz” aus Würselen kamen nicht mehr zum Einsatz.

Neben den Alsdorfer und Würselener Kräften befand sich ebenso Kreisbrandmeister Bernd Hollands an der Einsatzstelle und machte sich ein eigenes Bild von der Lage. Die Alsdorfer Wehr war mit insgesamt 14 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Zusätzlich, bedingt durch die anfänglich unklare Lage und zum Eigenschutz, befanden sich zudem zwei Rettungswagen aus Würselen vor Ort. Über 50 Kräfte der Wehr waren eingebunden. Parallel zu der Brandsicherheitswache wurde die Alsdorfer Wehr gegen 17.40 Uhr zu zwei weiteren Einsätzen gerufen. Im Brühl musste eine Dieselspur abgestreut und eine irrtümlich ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Restaurant zurückgestellt werden.
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