Herzogenrath - 13 ehrenamtliche Berater helfen Mobbing-Opfern

13 ehrenamtliche Berater helfen Mobbing-Opfern

Letzte Aktualisierung:
her_mobbing_bu
Gutes Engagement: (v.l.) Leo Jansen, Dr. Richenhagen, Kursleiter Rainer Rißmayer, Fachreferentin Ruth Hochgürtel und Heinz Backes (r.) freuen sich über 13 neue Ehrenamtler, die die Mobbingberatung unterstützen werden.

Herzogenrath. 13 neue ehrenamtliche Mobbingberater haben jetzt im Nell-Breuning-Haus durch den Leiter des Referats „Arbeit und Gesundheit, Kompetenznetz Moderne Arbeit” im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Richenhagen, ihre Beratungszertifikate erhalten.

Das Ministerium hatte die Bildungs- und Begegnungsstätte Nell-Breuning-Haus beauftragt, diese Qualifizierungsmaßnahme für die Mobbingline des Landes vorzunehmen.

35 Teilnehmer hatten sich zu den insgesamt zwei Kursen, neben Herzogenrath auch in Haltern, angemeldet und sich an drei Wochenenden über Mobbing und Mobbingberatung weitergebildet.

Kursverantwortlicher Rainer Rißmayer vom Nell-Breuning-Haus betonte in der feierlichen Abschlusszeremonie die Wichtigkeit einer anonymen und leicht erreichbaren Anlaufstelle für Menschen, die von Mobbing betroffen sind. Sein Dank galt dem Ministerium und dem Land, das vor fast neun Jahren als erstes Bundesland mit der Mobbingline ein entsprechendes Hilfsangebot eingeführt hat.

Leo Jansen würdigte als Geschäftsführer des Nell-Breuning-Hauses die Bedeutung eines „offenen Ohres” für die betroffenen Menschen. Heinz Backes überbrachte die besten Wünsche als Vertreter des Kuratoriums der Mobbing-Kontakt-Stelle im Bistum Aachen. Dr. Richenhagen bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Teilnehmer, durch die ein solch bedeutendes Hilfsangebot erst ermöglicht wird. Mit Grüßen von Minister Guntram Schneider überreichte er den 13 Absolventen des „rheinischen” Kurses das Beraterzertifikat. Diese werden nun bei den Trägern der Mobbingline NRW ihren telefonischen Beratungsdienst übernehmen.

Seit Februar 2002 gibt es die „MobbingLine Nordrhein-Westfalen”, ein Service, um Betroffene zu ermutigen, einen ersten Schritt zur Bewältigung ihres Problems zu tun. Durch die Kooperation der Bistümer Aachen und Essen, der Evangelischen Kirchen im Rheinland und Westfalen, des DGB, des Wuppertaler ASER-Institutes, der Fairness-Stiftung sowie der AOK Rheinland/Hamburg ist eine kontinuierliche, persönliche und vertrauliche Beratung möglich.

Alle Ansprechpartner sind fachlich bestens geschult, arbeiten nach gemeinsamen Standards und stellen eine qualifizierte Hilfe sicher, betonen die Verantwortlichen.

Unter 01803/100113 finden Betroffene montags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr Hilfe.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert