1200 Menschen feiern das Caritas-Sommerfest am Fördermaschinenhaus

Von: Nina Krüsmann
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Festakt in historischen Mauern: Der offizielle Akt fand in der Halle statt, in der einst die Kumpel zur Schicht einfuhren. Foto: Nina Krüsmann

Alsdorf. Großes Fest am Fördermaschinenhaus: Zum Caritas-Sommertreffen kamen mehr als 1200 Mitarbeiter, Betreuer und Freunde der Werkstätten in Alsdorf, Eschweiler, Weisweiler, Imgenbroich und Würselen. „Das ist bis jetzt unsere größte Veranstaltung”, freute sich Gastgeberin und Energeticon-Geschäftsführerin Birgit Godehardt.

Bei herrlichem Sommerwetter begegneten sich die Mitarbeiter mit und ohne Behinderung in der Außenanlage des neuen Veranstaltungsgebäudes. „Das Ambiente ist hier einfach ganz besonders, deshalb sind wir sehr glücklich, hier zu sein”, freute sich Mitorganisator Lothar Mertens.

Caritas-Geschäftsführer Michael Dörsch und Organisator David Goeser hatten sich passend zur Umgebung etwas einfallen lassen: Thematisch wurde „Rund um die Grube” einiges an Aktivitäten und Spielen angeboten.

Großen Spaß bereitete das Bemalen von weißen Plastikhelmen - die durfte nämlich jeder Künstler als Erinnerung mitnehmen. Egal, ob körperliches oder geistiges Handicap, beim Malen kamen die Mitarbeiter schnell ins Gespräch. Mit Blumen und Herzen, dem eigenen Namen oder dem Caritas-Logo wurden die Helme verziert.

Neben einer Kletterwand, Bullenreiten und vielen weiteren Vergnügungen fand auch die Carrerabahn großen Anklang. Der 24-jährige Jan Presmann aus Würselen freute sich sehr über seinen Sieg beim Autorennen.

Ein Wettbewerb musikalischer Natur fand drinnen statt, es wurde gesungen und getanzt. „Caritas sucht den Superstar” lautete das Motto, und was die 30 jungen Teilnehmer boten, konnte sich hören lassen. Tanja Jung und Heinz Regenhardt machten schließlich das Rennen um Platz eins in den beiden Kategorien „Beste Sängerin” und „Bester Sänger”. Als Sahnehäubchen erhielten alle Teilnehmer der Wettbewerbe einen kleinen goldenen Pokal.

Anlass zu feiern bot auch der 20-jährige Geburtstag der Städtepartnerschaft zwischen der Eschweiler Werkstatt mit einer Werkstatt im französischen Wattrelos. Gemeinsam mit den französischen Kollegen und Vertretern des Partnerschaftskomittees schwelgte die Caritas-Gruppe Eschweiler in Erinnerungen.

Keine Frage, dass auch viele Vertreter aus der Politik einen Besuch abstatteten. Unter anderem schauten der Alsdorfer und der Eschweiler Bürgermeister vorbei.
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