10.000 Narren schunkeln in Baesweiler

Von: mas
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Nostlagie: Der guten alten Zeit trauerten Lippis Märchentanten nach, als sie behaupteten „es wa(h)r einmal . . .“.
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Unerschrocken: „Ich empfinde das als eine Auszeichnung“, freute sich Tobias Schmitz, Ehrengardist, über den Eselsritt durch Baesweiler.
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Am Rande des Zugwegs: Diese Knochenjäger aus Baesweiler versteiften sich eher aufs Sammeln von Kamelle. Fotos (3): Sigi Malinowski Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Trömmelchen und Sönnchen sowie „bützige“ Weiber bis zum Abwinken: Im nördlichsten Städtchen der Region machten sich die Narren schon sehr früh auf den Weg. Obwohl sich der Tulpensonntagszug erst gegen 14.30 Uhr seinen Weg durch die völlig „durchgeknallten“ Jecken bahnte. 65 Einheiten schickten die Zugleiter Sven Butzbach, Peter Zillekens und Klaus Brück auf die „jecke Rennpiste“.

 Mitten drin die Tollitäten aus Beggendorf (Kurt und Helga Puschmann sowie die Kindertollitäten Maik und Silvana), Setterichs Marktprinzessin Claudia und Kinderprinzessin Lea sowie Loverichs Prinz Thorsten mit Prinzessin Nicole und Kinder-Märchenprinzessin Chantal. Etwa 10.000 von Zugleiter Butzbach geschätzte Zuschauer schunkelten an den Straßenrändern.

Bürgermeister Dr. Willi Linkens‘ Schätzung fiel dagegen deutlich positiver aus. Der Bürgermeister beobachtete das jecke Treiben am Reyplatz und vermutete augenzwinkernd „300.000 Zuschauer!“ Besonders am Rey- und Kirchplatz, aber auch an der Kirchstraße oder am Herzogenrather Weg knubbelten sich die Jecken und lachten sich unter anderem über Tobias Schmitz kaputt. Der junge Mann musste auf den „Stroafesel“ der Ehrengarde.

Was hatte der schmucke Offizier verbrochen? Ehrengarde-Chef Erich Theil hatte sich den Schriftzug fürs hölzerne Tier ausgedacht: „Die Standarte haben wir sehr selten gesehen. Drum muss er mit dem Esel gehen!“ Schmitz war aber „stolz wie Oskar, dass ich auf den Esel darf“. Einmal mehr wurde deutlich: Baesweilers Jecken punkten mit viel Phantasie, wie an den Wagen von Schörjern, Junggesellen aus Baesweiler und Oidtweiler oder auch bei den „Hofdamen“ zu betrachten waren. Aber auch Fußgruppen wie Lippi Meissners „Märchentanten“ oder die Fliegenpilze der Kindertagesstätte Paradiso und das Riesenaufgebot an jungen Leuten des Gymnasiums Baesweiler sowie Baesweilers „Super-Mädels“ erhielten viel Zustimmung.

„Alles okay“, gab „Moped“-Melder Sven Butzbach gegen 17 Uhr kurz nach Zugauflösung bekannt und dankte dem DRK sowie dem THW für die Mitarbeit.

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