100 Jahre SV Hoengen: Ehrung für den „Architekten“ Karl-Heinz Dahmen

Von: mas
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In Hoengen unter den Feiernden gesichtet: Fußballer Nazim Sangare hat in Hoengens Klubchef Karl-Heinz Dahmen einen Freund gefunden. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Nicht ganz so alt wie der SV Hoengen ist der Ohrwurm „Ganz Paris träumt von der Liebe“. 1954 hatte Caterina Valente den Song an die nationale Spitze gebracht. Seit dem Jubiläum – der HSV feierte seinen 100. Geburtstag – darf Klubvorsitzender Karl-Heinz Dahmen von ganz Paris träumen. Er, der Architekt des neuen Hoengener Sportvereins, bekam eine Urlaubsreise in die Weltstadt vom Verein geschenkt.

„Wir können Dir gar nicht genug danken. Für all das, was Du für unseren Verein getan hast“, stellte Josef Jansen heraus. Jansen, selbst eine Institution bei den Hoengener Sportlern, ging im Festzelt an der Falterstraße ins Jahr 2002 zurück. „Vor gut 13 Jahren war unser Verein fast weg, hatte man den Platz an der Martin-Struff-Straße von der Stadt Alsdorf abgenommen bekommen“, erinnerte Jansen, der seit 60 Jahren Mitglied ist. Dahmen bekam damals „die komplette Unterstützung des Klubs, den Neuaufbau zu starten“.

Dass man nun den Erhalt des Vereins und das 100-jährige Jubiläum feierte, „ist einzig und allein Dein Verdienst. Denn Du hast hier alles am Laufen gehalten, wa‘ Jung“, richtete Jansen fast schon väterliche Worte an den gerührten Vereinsvorsitzenden. Zuvor hatten Dahmen und Jansen „gefühlte“ 100 Leute auf die Bühne gerufen, um ihnen Dank auszusprechen und Medaillen zu verteilen.

Diese erhielten für besondere Verdienste unter anderen Willi Ophoven, Günter Nacken, Manfred Müller, Günter Kaldenbach, Josef Jansen und weitere Mitglieder, die dem Verein immer treu zur Seite standen. Auch der Regiosportbund Aachen gratulierte mit einer Ehrenurkunde. Diese brachte Präsident Klaus Offergeld persönlich vorbei. Nicht zuletzt reihte sich auch Alsdorfs Vizebürgermeister Friedhelm Krämer in die Schar der Gratulanten ein.

Alle äußerten die Überzeugung, dass es trotz der großen Schwierigkeiten, die der Klub in den letzten Jahren hatte, auch in Zukunft weitergehen wird. Als große Familie präsentierte sich der Klub übers ganze Wochenende. Ob nun zur Schlagermacht mit Olaf Henning – überraschend wurde der frühere Alemannia-Spieler und jetzige Osnabrücker Profi Nazim Sangare als Ehrengast begrüßt – oder zum bunten Tag für Jung und Alt. Der Klub zeigte den Schulterschluss. Und das soll sich in Zukunft auch auf sportlich bessere Tage übertragen.

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