100 Jahre Fußball in Baesweiler

Von: mas
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Feststimmung beim JSV: Josef Mahr (Mitte), Hans Dackweiler (r.) und seine Kameraden von damals übergaben den „Hergiswiler Bock” an JSV-Vorsitzenden Manfred Müller. Auch Festausschussvorsitzender Georg Dillgard (l.) freute sich mit. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Willi Waschkowitz ist einer der besten Fußballspieler, die Baesweiler je hervorgebracht hat. Aber an einem „Trick” wird er wohl immer verzweifeln: Die Naturgesetze außer Kraft zu bringen. Bei der Party „100 Jahre Fußball in Baesweiler” hatte es Willi Waschkowitz noch einmal probiert.

Als er sich vor mehreren hundert Besuchern im Pädagogischen Zentrum wünschte, „hoffentlich bekommt der ,Bock´ noch viele Junge”.

Der Einladung gefolgt

Der „Bock aus Hergiswil”, eine hölzerne Trophäe, die Baesweiler Fußballer in den Jahren zwischen 1950 und 1960 dreimal in der Schweiz bei Turnieren errangen - und der nach einigen Irrwegen nun beim JSV zuhause ist. Die Party nahm der Baesweiler Fußballklub zum Anlass, den „Bock” dem Nachfolgeverein des SV 09 Baesweiler, dem JSV, für immer zu übertragen.

Neben Willi Waschkowitz und dem damals als Bundesligaspieler bekannt gewordenen Willi Bergstein waren weitere 18 Recken von einst der Einladung gefolgt und überreichten das hölzerne Tier, das sie seinerzeit erspielt hatten.

Ganz viel Unterhaltung

Josef Mahr, selbst viele Jahre Verbandsligaspieler beim SV 09, der damals noch nicht mit nach Hergiswil reisen durfte („Mein Vater verbot mir das, weil ich zu jung war”) und den Bock in seinem Haus für einige Jahre aufbewahrte, gab gemeinsam mit Hans Dackweiler die Trophäe an den JSV-Vorsitzenden Manfred Müller weiter.

Die Geschichte um den Pokal aus Naturmaterial zeichnete Festausschussvorsitzender Georg Dillgard noch einmal nach. Gerade Dillgard gegenüber fühlte sich der Verein sehr zu Dank verpflichtet. Hatte er doch auch die Matinee mitgestaltet, ein Heftchen herausgegeben und die große Bilderausstellung initiiert.

An Festreden hielten sich Offizielle nicht so sehr auf. Sie wurden vom Schirmherrn Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Manni Müller oder Georg Dillgard wohltuend kurz gehalten. Neben der Ehrung der beiden JSV Aufstiegsmannschaften - die „Erste” ist seit Sommer Landesligist und die „Zweite” stieg in die B-Liga auf - gehörte der Unterhaltung breiter Raum.

Dazu hatten die Initiatoren neben der Kapelle „Spirit of Sound”auch den Entertainer HP Johnen verpflichtet.
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