Nicht bürgerfreundlich: Eklatante Unterschiede bei Friedhofsgebühren
Stolberg. Langt die Stadt Stolberg bei den Friedhofsgebühren kräftig zu, um ihren desolaten Haushalt wenigstens ein klein wenig aufzubessern? Dieser Eindruck wird jedenfalls in einer E-Mail erweckt, die dieser Tage die Redaktion erreichte.
Laschet unterstützt «Initiative für Wertschätzung»
Aachen/Düsseldorf. Bundesweit 260 Betriebe gehen mit der «Initiative für Wertschätzung» neue Wege. Die Idee: Schüler, Lehrer und Mitarbeiter sollen auf einem Kärtchen «Ich mag an Dir» aufschreiben, was ihnen am Anderen gefällt.
Städteregion: Drei Experten sollen prima Klima schaffen
Aachen. Menschen, die für ein gutes Klima in der Städteregion sorgen, kann Städteregionsrat Helmut Etschenberg gut gebrauchen.
«Bufdis» sind schon sehr gut angekommen
Nordkreis. Der Bundesfreiwilligendienst - gerade ein halbes Jahr alt und, so scheint es, bereits in vollem Umfang in den Institutionen angekommen. Dabei waren die Sorgenfalten vieler Gesichter tief, kurz bevor die Zivis aus- und die Bundesfreiwilligen (Bufdis) einzogen.
Motorbrand: Polizei und Feuerwehr sperren Kaufland-Parkdeck
Alsdorf. Das war knapp für einen Senior aus Alsdorf. Bei Einfahren in das Parkhaus unter dem Kaufland am Montag gegen 15 Uhr bemerkte er Rauch aus seinem Pkw, kurz nach dem Verlassen seines Opel Kombis schlugen auch schon die Flammen aus dem Motorraum.
Radio Lilipuz geht mit Grundschule Alt-Merkstein auf Sendung
Herzogenrath. Live aus der Grundschule Alt-Merkstein sendet am Donnerstag, 9. Februar, WDR 5 seine Kinderradiosendung Lilipuz von 14.05 bis 15 Uhr.
Jugendämter greifen immer öfter ein
Von Udo Kals | 30.07.2010, 14:15
«Wir haben mehr zu tun», bestätigt Raimund Lanser vom Jugendamt der Städteregion, das für Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath zuständig ist. Und er sieht einen Grund für diese Tendenz darin, dass die Bevölkerung inzwischen weitaus sensibilisierter sei als früher.
So gebe es mehr Hinweise, auch wenn nicht immer eine Gefährdung vorliege, sagt Lanser. Viel wichtiger für die Entwicklung der Fallzahlen sei die familiäre Situation. So sei immer häufiger eine «Verunsicherung der Eltern» festzustellen. «Manche stoßen subjektiv an ihre Grenzen, sind überfordert und wissen nicht, wie sie zum Wohl ihres Kindes agieren können.»
111 junge Menschen wurden 2009 kreisweit wegen Gefährdung und weitere 27 auf eigenen Wunsch aus den Familien geholt. Letzteres sei schon ein Trend, meint Manfred Schmidt, stellvertretender Leiter des Alsdorfer Jugendamts: «Immer mehr 13- bis 15-Jährige wenden sich mit diesem Wunsch an uns.» Eine weitere Entwicklung aus seiner Sicht: Es müssen immer jüngere Kinder aus den Familien genommen werden.
Wie Schmidt ist auch der Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram der Meinung, dass sich das inzwischen flächendeckend ausgebaute System der Frühen Hilfen positiv bemerkbar mache. «Meine Mitarbeiter sind so viel näher dran. Wir können so viel früher und besser erkennen, was los ist in den Familien und auch präventiv verschiedene Hilfestellungen anbieten», sagt Bertram. Daher seien die Zahlen letzten Endes durchaus auch positiv zu bewerten. Bertram: «Schließlich holen wir viele Fälle aus der Grauzone heraus.»
Mit einer Inobhutnahme greifen Jugendämter ein, wenn Kinder und Jugendliche in einer akuten Gefahrensituation sind. Die Minderjährigen werden dann bei Pflegeeltern oder in Jugendhäusern vorübergehend untergebracht.
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