Kontrolldruck macht sich bezahlt
Aachen. Der erhöhte Kontrolldruck der Aseag scheint sich in Sachen Schwarzfahrer auszuzahlen: Rechnete das Verkehrsunternehmen im Jahr 2006 beispielsweise noch mit rund 2,1 Millionen Fahrgästen, die ohne Fahrschein die rote Flotte nutzten und so einen Schaden von rund 800.000 Euro verursachten, waren es nach aktuellen Berechnungen im vergangenen Jahr «nur» noch 1,7 Millionen, die für ein Minus von circa 600.000 Euro sorgten, sagt Aseag-Sprecherin Anne Linden.
Keinerlei Interessenkonflikte: Wirtschaft und Alsdorf fördern
Nordkreis. Wirtschaftsförderer der Städteregion Aachen bleiben und zusätzlich Geschäftsführer der Industrie- und Gewerbepark Alsdorf GmbH (IGA) werden? Wie passt das zusammen? Führt das nicht zu Interessenkonflikten? Dr. Axel Thomas sagt nein.
Kölsche Band Brings macht in Vicht Station
Stolberg. Die kölsche Rockband Brings kommt im Rahmen ihrer «Dat is geil»-Tour nach Stolberg. Der VfL Vichttal hat die Musiker am Freitag, 25. Mai, im Sportpark Dörenberg in Vicht zu Gast.
Orchester Sinfonietta Regio gastiert mit Beethovens 5. Sinfonie
Baesweiler. Kein Karnevalsscherz, Beethoven wird in Baesweiler sein - oder zumindest sein Vermächtnis. Jeder kennt sie, viele möchten sie erleben und mehr darüber wissen. Das ist bald möglich.
Caritas verlagert Werkstatt nach Würselen
Würselen. Als die Verantwortlichen der Caritas Behindertenwerk GmbH die Werkstätten in Eschweiler auf ihre bauliche Beschaffenheit überprüften, mussten sie feststellen, dass der Altbau renovierungsbedürftig ist, da er nicht die Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz erfüllt.
Bunter Besuch vom Stern der «Mumselmonster»
Alsdorf. Wenn man die Wohnung von Alice Höller betritt, merkt man sofort: Hier dreht sich alles um die Kinder. Kinderzeichnungen an den Wänden, viel Spielzeug auf dem Boden. Die Alsdorferin ist zweifache Mutter und fleißige Kinderbuchautorin.
Kulturfestival: Programm nimmt Gestalt an
Von Udo Kals | 09.03.2010, 16:51
Und Mika-Helfmeier betont als deren Leiterin: «Besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es wichtig, allen Bürgern weiterhin ein qualitativ hochwertiges Kulturprogramm anzubieten. Das hat bei uns Tradition und wird fortgesetzt.» Und sie unterstreicht: «Alle Veranstaltungen sind kostenlos.»
Was es genau zu sehen und zu hören gibt, steht zwar noch nicht fest. Doch Mika-Helfmeier will die Burgen in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Stolberg neu in Szene setzen in einem Zusammenspiel von lokalen Vereinen, internationalen Compagnien und prominenten Künstlern. «Für jede Burg wird derzeit ein einzigartiges Programm geschrieben. Zudem werden wir jede Burg durch Licht verzaubern», kündigt Mika-Helfmeier an, die auch eine Inszenierung der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 in die Region holen will.
Den Auftakt macht Alsdorf am 12. Juni, unter anderem mit Auftritten von Tanzensembles, gefolgt von Herzogenrath am 19. Juni und Stolberg am 3. Juli, wo unter anderem das Peter-Sonntag-Quartett, aber auch Chöre und andere Musiker auftreten werden. Dazwischen findet wahrscheinlich am 25. Juni in Roetgen eine Platzinszenierung mit der Compagnie Gajes statt. Baesweiler bildet am 16. Juli den Abschluss des Parcours´. Neben Willemsen will Mika-Helfmeier auch den Kölner Kabarettisten Jürgen Becker in die Burg holen.
Tags drauf geht es mit Bela B weiter. Wo der Schlagzeuger der Kult-Kombo «Die Ärzte» auftreten wird, ist noch nicht sicher - wobei sich der Standort Würselen konkretisiert. «Merzbrück wäre toll. Doch für ein einziges Konzert wäre der Aufwand schon immens. Es würde mehr Sinn machen, Merzbrück zu einem ständigen Veranstaltungsort zu machen», meint Mika-Helfmeier. Damit lehnt sie sich an die Idee von Uwe Zink an, der als Geschäftsfüherer der Flugplatz-Aachen-Merzbrück GmbH dieses Ziel ebenfalls verfolgt.
Eine Bühne für Nina Hagen hat Mika-Helfmeier indes gefunden: Sie wird am 31. Juli auf dem Eschweiler Markt auftreten, wo vom 30. Juli bis 1. August das Eschweiler Music Festival stattfindet. Für Simmerath plant die Kulturbeauftragte für Ende Juli ein Opernabend in einer Kirche. Und Monschau? «Eigentlich wollte ich Hanna Schygulla. Leider konnten wir den Wunsch der Verwaltungsspitze, einen Star der Volksmusik zu engagieren, nicht erfüllen», sagt Mika-Helfmeier und fügt an: «Jetzt haben wir uns auf einen sehr guten dritten Weg geeinigt: Das von Christian Berg und Konstantin Wecker komponierte Musical Jim Knopf soll im September in Monschau Station machen.» Und Hanna Schygulla soll trotzdem auftreten - wann und wo, werde bald geklärt.
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