Nicht bürgerfreundlich: Eklatante Unterschiede bei Friedhofsgebühren
Stolberg. Langt die Stadt Stolberg bei den Friedhofsgebühren kräftig zu, um ihren desolaten Haushalt wenigstens ein klein wenig aufzubessern? Dieser Eindruck wird jedenfalls in einer E-Mail erweckt, die dieser Tage die Redaktion erreichte.
Laschet unterstützt «Initiative für Wertschätzung»
Aachen/Düsseldorf. Bundesweit 260 Betriebe gehen mit der «Initiative für Wertschätzung» neue Wege. Die Idee: Schüler, Lehrer und Mitarbeiter sollen auf einem Kärtchen «Ich mag an Dir» aufschreiben, was ihnen am Anderen gefällt.
Städteregion: Drei Experten sollen prima Klima schaffen
Aachen. Menschen, die für ein gutes Klima in der Städteregion sorgen, kann Städteregionsrat Helmut Etschenberg gut gebrauchen.
«Bufdis» sind schon sehr gut angekommen
Nordkreis. Der Bundesfreiwilligendienst - gerade ein halbes Jahr alt und, so scheint es, bereits in vollem Umfang in den Institutionen angekommen. Dabei waren die Sorgenfalten vieler Gesichter tief, kurz bevor die Zivis aus- und die Bundesfreiwilligen (Bufdis) einzogen.
Motorbrand: Polizei und Feuerwehr sperren Kaufland-Parkdeck
Alsdorf. Das war knapp für einen Senior aus Alsdorf. Bei Einfahren in das Parkhaus unter dem Kaufland am Montag gegen 15 Uhr bemerkte er Rauch aus seinem Pkw, kurz nach dem Verlassen seines Opel Kombis schlugen auch schon die Flammen aus dem Motorraum.
Radio Lilipuz geht mit Grundschule Alt-Merkstein auf Sendung
Herzogenrath. Live aus der Grundschule Alt-Merkstein sendet am Donnerstag, 9. Februar, WDR 5 seine Kinderradiosendung Lilipuz von 14.05 bis 15 Uhr.
Mehr Sicherheit für Ross und Reiter
(hst) | 25.10.2009, 11:18
Über die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden - hauptsächlich dem Umweltamt des Kreises Aachen - kann Susanne Lesmeister ein positives Fazit ziehen: Ihre Anfragen und Verbesserungswünsche seien keineswegs auf taube Ohren gestoßen.
«Es ist wirklich toll, dass die zuständigen Bearbeiter offen für Vorschläge sind und dass sich deshalb in der letzten Zeit auch einiges getan hat.»
Besonders freut es die Reiter in der Region, dass eine potentielle Gefahrenquelle endlich behoben worden ist. Der ehemalige Bergbaulehrpfad, der parallel zum Fahrradweg entlang der Würselener Straße durch den Wald führt, ist durch den Freischnitt und Ausbau eines ziemlich verwilderten Trampelpfades verlängert worden, sodass er nun bis in die Straße Im Broichtal führt.
Gerade diese Strecke nutzen viele junge Reiter, um die Alsdorfer Reithalle zu erreichen. Bisher mussten sie jedoch ein Stück auf dem Radweg zurücklegen, wo das Reiten eigentlich nicht erlaubt und auch mit erheblichen Gefahren verbunden ist.
Mit dem neu geschaffenen Anschluss können die Reiter nun ohne Probleme von der Ampelanlage bis zur Reithalle oder in das anschließende Ausreitgelände gelangen. «Wir haben an dieser Stelle jetzt eine der wenigen wirklich sicheren Überquerungsmöglichkeiten an der B57», ist Susanne Lesmeister erfreut über die Verbesserung.
Auch an anderer Stelle hat sich etwas getan: Schon länger habe sich die Reiter eine klare Beschilderung der Wege rund um die Broicher Mühle gewünscht, um Konflikte mit anderen Freizeitsuchenden zu vermeiden.
«Es gibt im Broichbachtal Wege, die auf den Karten des Kreises als Reitverbindungswege gekennzeichnet sind, aber nicht entsprechend beschildert sind. So wird uns von Fußgängern häufiger vorgeworfen, die Wege verbotenerweise zu nutzen», erklärt Susanne Lesmeister die problematische Situation.
Reitverbindungswege sind Strecken, die von Fußgängern und Reitern gemeinsam genutzt werden dürfen. Zum Glück habe der Kreis Aachen schon versprochen, die entsprechenden Wege mit dem markanten «Hufeisen-Schild» zu markieren. «Das wäre natürlich toll, dann haben wir auch die Legitimation, dass wir wirklich dort reiten dürfen.»
Einen weiteren erfolg erreichte Susanne Lesmeister für die Freizeitreiter im Bereich des Haldenlandschaftsparks Anna: Eventuell können dort neben den Spazierwegen auch Reitwege gebaut werden. «So hätten wir endlich einen ersten Schritt für die Verbindung zum Dreiländerpark», freut sie sich. Im Herbst wird der VFD ein Gesamtkonzept vorlegen, mit Vorschlägen für pferdefreundliche Übergänge und Verbindungen.
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