Kreis Heinsberg - Zwangloser Naturschutz: Bürgerinitiative hat sich gegründet

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Zwangloser Naturschutz: Bürgerinitiative hat sich gegründet

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Kreis Heinsberg. „800 Unterschriften belegen Unsicherheit der Landwirte“ – „Neue Landschaftspläne: Kreis zieht Reißleine“ – „Die Naturschützer zeigen sich verwundert“ – „Landschaftspläne wirbeln Staub auf“: So lauteten Überschriften in den vergangenen Monaten. Rund 100 Zuhörer kamen in die Umweltausschusssitzung des Kreises.

Viele Diskussionen wurden bereits geführt: Die Vorentwürfe für die letzten beiden noch ausstehenden Landschaftspläne im Kreis Heinsberg – II/4 „Wassenberger Riedelland und untere Rurniederung“ sowie III/8 „Baaler Riedelland und obere Rurniederung“ – bergen Zündstoff in sich. Jetzt hat sich die Bürgerinitiative Zwangloser Naturschutz im Kreis Heinsberg gegründet, die sich der Sorgen betroffener Bürger annehmen will.

Die Initiative verweist darauf, dass der Kreis mit der Vorbereitung dieser Landschaftspläne befasst sei und parallel dazu der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) Maßnahmen zur Renaturierung von Flussläufen im Kreisgebiet zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie vorbereite.

Die Bürgerinitiative verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, die Fortentwicklung der Pläne aus der Perspektive betroffener Bürger (Eigentümer von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken sowie von Hausgrundstücken sowie Land- und Forstwirte, Angler, Segler oder Jäger) zu beobachten und über mögliche Auswirkungen zu informieren. „Wir möchten bei beiden Vorhaben darauf hinwirken, dass Naturschutz und Bürgerinteressen in Einklang stehen“, so Vorsitzender Manfred Herrmanns und sein Stellvertreter Wilfried Jennissen.

Alle von der Planung betroffenen Bürger sind eingeladen zu einer ersten Informationsveranstaltung am Dienstag, 3. Dezember, um 20 Uhr im Restaurant „Tante Lucie“ in Wassenberg, An der Windmühle 31.

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