Zum 60. Jahrestag Doktorurkunde erneuert

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Bei einer Feierstunde in der Universität Köln: Der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, überreichte Dr. Leo Fabry aus Heinsberg-Randerath die zum 60.Jahrestag erneuerte Doktorurkunde. Foto: Uni Köln

Kreis Heinsberg. Dr. Leo Fabry aus Heinsberg-Randerath durfte nicht ganz ohne Stolz ein seltenes Jubiläum feiern: Vor 60J ahren verlieh ihm die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Köln aufgrund der mündlichen Prüfung und seiner Dissertation über „Die Tropen und die deutsche Technik” die Würde und die Rechte eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.).

In einer Feierstunde in der Universität Köln überreichte der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, Leo Fabry die zum 60. Jahrestag erneuerte Doktorurkunde.

Leo Fabry, geboren am 19. Januar 1924, besuchte zunächst die Volksschule in Randerath und wechselte dann an das Kreisgymnasium in Heinsberg. In den Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde der damalige Schüler im Alter von 19 Jahren im Oktober 1943 zur Wehrmacht einberufen. Als Schulabschluss erhielt er den sogenannten „Vorsemestervermerk”, der es ihm ermöglichte, nach seiner glücklichen Rückkehr aus dem Krieg ein Studium in Köln aufzunehmen.

Am 10. Dezember 1948 wurde ihm der akademische Grad eines Diplom-Kaufmannes verliehen. Nur ein Jahr später, am 21. Dezember 1949, wurden ihm die Würde und Rechte eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften zuteil.

In den Jahren von 1950 bis 1962 arbeitete er bei den damaligen Vereinigten Glanzstoff Fabriken AG in Oberbruch und Wuppertal.

Seit Mitte 1962 ist Leo Fabry Mitgesellschafter des 1877 gegründeten gleichnamigen Familienunternehmens. Gemeinsam mit seinem Bruder Franz baute er die Schlosserei in den Jahren des Wirtschaftswunders zu einem der führenden Betriebe der Branche aus mit einer breitgefächerten Kundschaft im privaten und industriellen Bereich von Heinsberg bis Bitterfeld und von Konstanz bis Hamburg.

Die Firma Fabry in Geilenkirchen-Süggerath wird heute in der vierten Generation von seinem Neffen, Dipl.-Ing. Franz-Leo Fabry, sowie seinem jüngeren Sohn, Dr. Cornel Fabry, geführt. Das Leistungsspektrum des Unternehmens mit nahezu 50 Mitarbeitern bilden seit Jahrzehnten die Fertigung und Montage und zunehmend auch die Wartung qualitativ hochwertiger Türen, Tore und Fenster aus Aluminium und Stahl.

Das erklärte Nahziel des noch rüstigen „Patriarchen”, der dem Unternehmen nach wie vor mit Rat und Tat zur Verfügung steht, ist es, mit der Firma die derzeitige Wirtschaftskrise ohne betriebsbedingte Kündigungen zu überstehen und dann mit seiner Ehefrau Bertie möglichst sorgenfrei zu leben.
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