Waldfeucht - Zu viel Nass von oben verkürzt die Waldfeuchter Schützenparade

Zu viel Nass von oben verkürzt die Waldfeuchter Schützenparade

Von: Anna Petra Thomas
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Trotz Dauerregens bei Aufzug und Parade stand ihnen die Freude an ihrem Amt ins Gesicht geschrieben: das Waldfeuchter Königspaar Hans und Monika Tholen mit den Adjutanten Gerd Peters (links) und Frank Zimmermanns (rechts). Foto: Anna Petra Thomas

Waldfeucht. Die Parade am Kirmessonntag ist für jedes Königspaar der Höhepunkt seiner Repräsentationsaufgaben, und gerade sie war bei der Frühkirmes der Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist in Waldfeucht komplett verregnet.

Dabei hatte sich für Hans und Monika Tholen in diesem Amt ein lang ersehnter Traum erfüllt. Sie gaben sich daher vom Regen völlig unbeeindruckt und genossen sichtlich ihren Auftritt, wenn das fliederfarbene Kleid mit Schleppe der Königin im Regen auch schwer zu leiden hatte.

Einfach zu viel Nass von oben kam auch für das Trommler- und Pfeifercorps sowie für den Musikverein, sodass sich alle Beteiligten mit nur einem Vorbeimarsch zufriedengaben. Begleitet wurde das Königspaar bei seinem Auftritt am Sonntag mit großen Regenschirmen von seinen Adjutanten Gerd Peters und Frank Zimmermanns. Zum Adjutantenteam gehört außerdem Peter Jochims.

Ebenfalls zu den Repräsentanten zählt Prinz Marc Windelen, der sich gerade die Bezirksprinzenwürde gesichert hatte. Begonnen hatte die Kirmes am Samstag mit einem gut besuchten Königsball im Bürgertreff, zu dem die „Easy-Coverband“ aus Herzogenrath aufgespielt hatte. Am Kirmessonntag zogen die Schützen zunächst zum Friedhof, um der Verstorbenen der Bruderschaft zu gedenken. Von dort ging es weiter zum Festhochamt in der Pfarrkirche St. Lambertus.

Langer Weg zur Königsallee

Beim Festzug am Nachmittag waren Musiker und Schützen rund zweieinhalb Kilometer zu Fuß unterwegs, um das Königspaar in der entlegenen Königsallee abzuholen. So weit weg vom Bürgertreff habe bisher nur ein Karnevalsprinz gewohnt, berichtete Geschäftsführer Franz Storms dazu. Dem Aufzug folgte die verregnete und kurze Parade.

Danach gab‘s für alle einen warmen Kaffee in der reichlich bestückten Cafeteria im Bürgertreff. Anstelle des Vogelschusses für den König der Könige sollte es im Außenbereich zudem weitere interessante Angebote für Jung und Alt geben, die jedoch auch dem schlechten Wetter zum Opfer fielen.

 

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