Selfkant-Tüddern - Zoff um kränkelnde Linden in Isenbruch

Zoff um kränkelnde Linden in Isenbruch

Von: agsb
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Selfkant-Tüddern. Bei der öffentlichen Sitzung des Verkehrs-, Bau- und Umweltausschusses des Gemeinderats Selfkant-Tüddern hat der Ausschuss-Vorsitzende, Willi Peters, Ad Stelten als neuen Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft (EGS) vorgestellt.

Anschließend wurde die Straßenplanung im Bebauungsgebiet Selfkant Nr. 32 Tüddern - In der Raute - durch das Planungsbüro erläutert: Die geplante Bauzeit der asphaltierten Straße beträgt rund 15 Wochen. Den Endausbau der Straßen Katharinenweg, Cäcilienring und Barbaraweg sowie der am Baugebiet vorbeiführenden Straße „Zum Kirchenfeld” plant die EGS ab Frühjahr 2012.

Eine kurze lebhafte Diskussion gab es nach Antrag der CDU-Fraktion zum Neubaugebiet „Rodebachaue” in Isenbruch. Die Pflasterung des Gehweges entlang der verlängerten Engelbertstraße wurde schon bei der Vorstellung des Ausbauplanes thematisiert. Das Neubaugebiet Rodebachaue wurde durch die EGS fertiggestellt. Die Lindenbäume am Straßenrang kränkeln hier, ein Endausbaus und Pflegemaßnahmen der Bäume wurden seitens der Gemeinde vorgenommen.

Mario Grüters, Ortsvorsteher von Isenbruch sah die Gemeindekasse unnötig in Anspruch genommen, hätte sich - wie viele Isenbrucher - eine andere Abwicklung der Arbeiten erwünscht. „Die kranken Bäume passen nicht mehr ins Straßenbild der Engelbertstraße”, so die einhellige Meinung und Ratsherr Martin Busch aus Isenbruch: „Isenbruch ist mit dem Endausbau nicht einverstanden.” Grüters legte nach: „Die Pflege der Bäume steht in keinen Verhältnis.” Die Kernfrage war: Wird die Angelegenheit wieder an die EGS zurückgegeben, damit die alten Linden über die EGS entfernt werden?

Der Ausschuss gab Bürgermeister Herbert Corsten als Vorsitzendem der EGS den Auftrag, die Sachlage mit Beseitigung Bäume/Endausbau zu prüfen. In Isenbruch kommt derzeit Unmut auf, da die Anwohner der Engelbertstraße zwar allesamt Anliegerkosten im gleichen Preis gezahlt haben, aber nur der Gehweg im unteren Bereich Richtung Neubaugebiet gepflastert wurde, auf der ganzen Engelbertstraße Bäume kränkeln und das Pflaster hochheben.

Für Diskussionen sorgte auch die Errichtung von Wiesengräbern. Die SDP-Fraktion sah hier einen krassen Gegensatz zu den mit christlichen Werten verbundenen Bestattung. Die Gemeinde möchte diese Bestattungsmöglichkeit vielleicht anbieten; es soll nun eine endgültige Kostenkalkulation eingeholt werden. Fragen wie „Wird für 30 Jahre ein Einmalbetrag für die Pflege gezahlt?” oder: „Wer ist für Pflege zuständig?” wurden diskutiert.

Corsten teilte danach mit, dass Straßen.NRW nach einer Anfrage der FDP zur Endfertigung des B56n mitgeteilt habe, dass trotz aller negativer Berichte in den Niederlanden diese 2016 endgültig abgeschlossen sein wird.
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