Zauberhafter Abend mit zwölfjährigem Magier Johannes

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Der zwölfjährige Zauberküns
Der zwölfjährige Zauberkünstler Johannes Drescher, dem seine Schwester Lilly assistierte, begeisterte mit seinen Illusionen die Zuschauer im Café Vergissmeinnicht in Wegberg. Es war ein magischer Abend.

Wegberg. Ungewohnt still war es beim Café Vergissmeinnicht in der Caritas-Pflegestation Wegberg. Da, wo sonst gesungen und erzählt wird, saßen die Besucher des Betreuungsangebotes für an Alzheimer und Demenz erkrankte Menschen erwartungsvoll auf ihren Stühlen, die Augen auf einen zwölfjährigen Jungen und seine siebenjährige Schwester gerichtet.

Denn die in Dalheim wohnenden Geschwister Johannes und Lilly Drescher waren gekommen, um eine Zaubervorführung zu präsentieren. Dabei war Johannes der Zauberkünstler und Lilly seine Assistentin. „Ich habe einige Zaubereien und ein paar neue Illusionen mitgebracht”, erklärte der Junge, nachdem er seinen Zaubertisch samt Requisiten aufgebaut hatte.

Kurz darauf ließ er vor den Augen der Besucher ein pinkfarbenes Tuch in der Hand verschwinden und wieder auftauchen. Doch das war erst der Anfang. Johannes Drescher erwies sich als Profi, der voller Begeisterung seine Illusionen seinem Publikum nahe brachte.

Großes Talent bescheinigt

Diese Begeisterung für das Zaubern hat er von seinem Onkel, einem Hobbyzauberer. „Vor fünf Jahren habe ich einen Kinderkurs bei der Zauberschule Düsseldorf geschenkt bekommen”, erzählte er. Der Zauberlehrer und Leiter Wolfgang Sommer, Präsident des Magischen Zirkels von Deutschland, befand damals, dass er großes Talent habe. Seitdem nimmt Johannes Drescher alle paar Monate an einer Doppelstunde der Zauberschule teil, um die Grundlagen und Techniken zu erweitern.

Für den zwölfjährigen war es deshalb kein Problem bei seiner Vorstellung in der Caritas-Pflegestation, Gedanken zu lesen und eine Zahl zwischen eins und 63 zu erraten. Wenig später wurde ein Seil in eine Stange und wieder zurück verwandelt.

Als weitere Illusionen präsentierte Johannes Drescher, wie man aus einem Golfball drei macht, wie sich ein magisches Malbuch mit leeren Seiten in ein Buch mit farbigen Zeichnungen verwandelt und wie man eine Karte zerschneidet, die anschließend keinen Schnitt aufweist. Dann zerstach Johannes vor den Augen der Zuschauer einen 50 Euro Schein mit einem Stift, der dann jedoch kein einziges Loch aufwies. Schließlich präsentierte er seine „finale Illusion”. Er kochte in einem Topf Süßigkeiten, wobei er die Zutaten wie Mehl, Eier, Zucker, Salz und Butter aus der Luft griff und diese imaginäre Mischung erhitzte, indem er ein Stück Papier anzündete. Als dann wirklich Kekse im Topf lagen, waren die Zuschauer begeistert und spendeten viel Beifall.

„Das war eine gelungene Vorstellung und ein toller Nachmittag”, sagte Magda Gromotka, Leiterin der Caritas-Pflegestation. Im Namen aller Zuschauer bedankte sie sich ganz herzlich bei dem jungen Zauberer und seiner Assistentin mit Süßigkeiten. Und Johannes Drescher versprach, mit neuen Illusionen wiederzukommen.
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