Wolfgang Linder: Abschied vom Berufskolleg in Geilenkirchen

Von: gs
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Zu seinem Abschied vom Berufskolleg Ernährung – Sozialwesen – Technik wurde der stellvertretende Schul­leiter Wolfgang Linder (auf Pedalo) vom Kollegium noch einmal sportlich gefordert. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Der bisherige stellvertretende Leiter vom Berufskolleg Ernährung – Sozialwesen – Technik in Geilenkirchen, wurde vom Kreis und von seinen Kollegen im Forum der Schule verabschiedet. Linder hat vor wenigen Tagen seine neue Tätigkeit als Schulleiter in Köln aufgenommen.

Zu Beginn der über zweistündigen Feier überbrachte der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Franz Josef Dahlmanns die Grüße von Landrat Stephan Pusch. „Wir sind traurig, einen auch dem Schulträger gegenüber loyalen stellvertretenden Schulleiter zu verlieren“, sagte Dahlmanns und wünschte Linder alles Gute für sein neues Wirken in Köln. „Mach et jooht“, stand in großen Lettern auf der Leinwand.

Dass er es gut machen würde, da waren sich alle rund 100 Kolleginnen und Kollegen sicher. Linder hatte sich im Berufskolleg einer großen Beliebtheit erfreut. Schulleiter Rolf-Dieter Crott sagte, Linders Leitspruch „Alles wird gut“ habe sich bewährt, und der gelte für alles, was der scheidende „Vize“ in den zurückliegenden Jahren am Berufskolleg angepackt habe. Linder sei absolut loyal, aber auch ein kritischer Betrachter gewesen. Vertrauensvoll sei die gemeinsame Zeit gewesen, von gegenseitigem Respekt getragen. „Du wirst noch einige Male sehnsuchtsvoll zurückblicken“, zeigte sich Crott überzeugt.

Bereits in den ersten Tagen an neuer Wirkungsstätte habe Linder erfahren müssen, wie sich eine städtische Schulträgerschaft von der eines Kreises unterscheide. „Ich kam von dort her, jetzt gehst du von hier nach dort“, fand Crott die Tatsache interessant, dass auch er selbst einmal in den Diensten der Stadt Köln gestanden habe.

Das Kollegium hatte sich zum Abschied von Wolfgang Linder ­einiges einfallen lassen und forderte ihn sogar zu sportlicher Betätigung auf. „Behalte deinen schwäbischen Humor, auch in der Sprache“, appellierte Anni Mispelbaum an den gebürtigen Schwaben. Aus dem Schwabenland über Oche (Aachen) und Jellekeke (Geilenkirchen) nach Kölle, das nenne man einen „Schwaben auf Wanderschaft“, vermeldete der Vorsitzende der Fachkonferenz Sport, Robert Küppers. „Die vierte Liga ist nun passé - jetzt gibt es Tickets für den FC“, machte das in Aachener und Kölner Trikots angetretene Kollegium klar.

Linder dankte für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und ließ seine Zeit am Berufskolleg noch einmal Revue passieren. Zu Crott gewandt, sagte er: „Ich hab eine Stelle gesucht und einen Freund gefunden.“

„Geh mit dem Segen Gottes, um für andere zum Segen zu werden“, fand Pfarrer Dietmar Ernst die passenden Worte zum Ende dieser Feier.

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