Woche rund um „weltbewusstes” Essen

Von: Anna Petra Thomas
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Europawoche an der städtische
Europawoche an der städtischen Realschule: „Wie funktioniert dat denn richtisch?”, fragte Oma Käthe mit Opa Franz (links) zum Thema Biogas in einem Theaterstück ihre Kinder. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Mit „Hinterm Tellerrand gehts weiter! Weltbewusst essen und leben” war die internationale Europawoche überschrieben, die von der städtischen Realschule im Klevchen als Unesco-Projektschule nun mittlerweile zum achten Mal durchgeführt wurde.

Schulleiter Reinhard Welters freute sich dabei gemeinsam mit den Unesco-Projektkoordinatoren Sandra Pisters und Uwe Zander über den Besuch von Schülern aus Partnerschulen im sächsischen Zittau und aus Genk in Belgien.

Unterstützt wurden sie im Ablauf der Woche vom stellvertretenden Schulleiter Heinz Walther, von den Lehrern Sandra Pisters, Annelie Jansen, Dirk Windeck, Theresia Geiser und Rainer Zillgens sowie von Schulsekretärin Hedwig Caron. Teilnehmer des Treffens, das jährlich im Wechsel mit der Partnerschule in Zittau durchgeführt wird, waren Schüler der Jahrgangsstufe neun.

Nach der Begrüßung der Gäste und einem Stadtrundgang mit Helmut Hawinkels erfolgte noch am ersten Tag der thematische Einstieg mithilfe der Film-Reportage „Hilfe! Was essen wir?” Am zweiten Tag formierten sich vier Arbeitsgruppen mit je zehn Schülern. Ein Team widmete sich der Herstellung vitaminhaltiger Pausensnacks und befasste sich mit der Ernährungspyramide. „Heizen mit Weizen?”, fragte sich die zweite Gruppe, die sich unter anderem im Rahmen einer Führung durch die Wassenberger Biogasanlage über das Thema Biogas informierte.

Andere Schüler führten zum Thema „vegetarische Ernährung” sogar eine Umfrage in der Heinsberger Innenstadt durch. Zu fair gehandelten Produkten, vor allem in der Region, recherchierte die vierte Gruppe und besuchte in diesem Rahmen einen von neun landwirtschaftlichen Betrieben, der fair gehandelte Milch produziert.

Der dritte Tag führte die Schüler nach Aachen, an das Dreiländereck und wurde durch eine Wanderung im Hohen Venn abgerundet. Tag vier war schließlich der Vorbereitung und der Durchführung des Abschlussabends der Europawoche gewidmet. Dabei wurde deutlich, wie auch der Schulleiter in seiner kurzen Ansprache betonte, dass sich die Schüler dem Thema Ernährung aus ganz vielen unterschiedlichen Blickwinkeln genähert hatten.

Zum Abschluss gelang dies sogar künstlerisch, etwa mit dem „etwas anderen Tischgebet”, das die Schüler mit Kochlöffeln trommelten, oder mit dem Theaterstück über „Opa Fränz und Oma Käthe”, die sich von ihren Kindern in die Geheimnisse der Biogasproduktion einweihen ließen.

Nachdem alle vier Gruppen ihre Arbeiten präsentiert hatten, wurden die genießbaren Ergebnisse im wahrsten Sinne des Wortes verkostet. Den Abschluss bildete eine Präsentation aller drei an der Europawoche beteiligten Schulen. Neben der Heinsberger Realschule im Klevchen waren dies die Unesco-Schule Am Burgteich in Zittau und das Lyceum in Genk.
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