Wird der Tourist-Service in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft integriert?

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Kreis Heinsberg. Die FDP-Kreistagsfraktion hat angeregt, den Heinsberger Tourist-Service (HTS) in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) zu integrieren. Sie hat einen entsprechenden Antrag gestellt. „Wir möchten die Wirtschafts- und Tourismusförderung weiter stärken.

Die bislang getrennten Bereiche sollen in einem ersten Schritt räumlich zusammenbleiben und mittelfristig in ­einem Unternehmerservicezentrum angesiedelt werden. Dort können Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen optimal beraten und Neuansiedlungen vorangetrieben werden. So wollen wir Arbeitsplätze sichern und schaffen.

Der Behördenlotse soll langfristig zum Unternehmerservicezentrum weiterentwickelt werden, um Genehmigungsverfahren weiter zu verkürzen, das Gewerbeflächen- und Immobilienmanagement zu verbessern und den Bürokratieaufwand für die Unternehmen abzubauen“, erläuterte Stefan Lenzen, Fraktionschef der Liberalen, die Initiative zur Bündelung der Wirtschafts- und Tourismusförderung.

„Wir freuen uns über die positive Wirtschaftsentwicklung im Kreis und möchten den erfolgreichen Weg fortsetzen. Getreu dem Motto ,Spitze im Westen‘ brauchen wir neben dem Ausbau der Gewerbegebiete und Infrastruktur den Wirtschaftsbeirat für die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Darüber hinaus muss die Tourismusregion Kreis Heinsberg weiter gestärkt werden, denn wir sehen den Tourismus als einen wichtigen zukunftsorientierten Wirtschaftsfaktor an“, so Lenzen weiter.

Daher solle die Verwaltung ein Konzept zur mittelfristigen Umsetzung erarbeiten, inwieweit der HTS in die WFG integriert werden könne. Damit verbundene Synergieeffekte könnten zur Stärkung der Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Kreis Heinsberg genutzt werden. Durch die Zusammenlegung der bisherigen Budgets würden nach seiner Ansicht der Kreis-Haushalt und damit die kreisangehörigen Kommunen nicht mehr belastet, vielmehr kämen Einsparungen unmittelbar der neuen Gesellschaft zugute.

„Mit unserem Anliegen“, so der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Wagner, „knüpfen wir an eines unserer Ziele aus dem Kommunalwahlprogramm an, das gesamte Kreisgebiet über seine Grenzen ­hinaus als wettbewerbsstarken Wirtschaftsstandort zu etablieren. Dies kann ein wesentlicher Beitrag sein, den auch den Kreis treffenden demografischen Wandel durch Zuzug statt Abwanderung zu bewältigen.“

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