Kreis Heinsberg - Wind- und Wasserrad führen zum Erfolg

Wind- und Wasserrad führen zum Erfolg

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„Kleiner Tierpark”: Dieses Projekt verhalf der AG Berufspraxisstufe der Rurtalschule aus Heinsberg-Oberbruch zum Sieg beim EWV-Umweltwettbewerb in der Kategorie Förderschulen.

Kreis Heinsberg. Endlich hatte das Warten ein Ende, wurde das Geheimnis gelüftet. Endlich durften die Sieger von „Schüler powern für die Umwelt”, einem Wettbewerb der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH auf der Bühne im Stolberger Museum Zinkhütter Hof ihren Preis entgegennehmen. Dort feierten rund 250 Schüler und deren Betreuer ihren Einsatz für die Umwelt.

So haben sich die Kinder für den Schutz von Pflanzen und Tieren eingesetzt, haben unter anderem Nistkästen für die heimische Vogelwelt gezimmert, Wildblumenwiesen angelegt und Überwinterungshilfen für Igel, Insekten, Käfer & Co. geschaffen. Darüber hinaus standen die Themen Energiesparen, Klimaschutz und Abfallvermeidung in diesem Schuljahr hoch im Kurs. Insgesamt beteiligten sich 20 Grund- und neun Sonderschulen mit rund 700 Kindern aus den Kreisen Aachen und Heinsberg an der Aktion.

„Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, was sich die Schüler alles einfallen lassen und wie begeistert sie bei der Sache sind”, sagte Klaudia Ratzke. Die Energieberaterin der EWV hat den Wettbewerb bereits zum siebten Mal betreut und alle Projekte bei einem Schulbesuch persönlich unter die Lupe genommen.

Bei den Grundschulen hatte die Klasse 3c der KGS Gangelt-Birgden die Nase vorn. Für den EWV-Wettbewerb beschäftigten sie sich mit der Stromproduktion durch erneuerbare Energien. Sie besuchten die Breberener Mühle, besichtigten eine Biogasanlage und einen Windpark. Mit dem neu gewonnen Wissen entwickelten die Schüler unter anderem ein Mini-Windrad aus Schüsseln und ein kleines funktionstüchtiges Wasserrad, mit dem genügend Strom erzeugt werden kann, um eine LED-Lampe zum Leuchten zu bringen.

Das Rennen bei den Förderschulen machte die Rurtalschule aus Heinsberg-Oberbruch. Die Kinder und Jugendlichen der Berufspraxis-AG legten geräumige Gehege - darunter eine Trockenmauer und eine Vogelvoliére - für die auf dem Schulhof lebenden Tiere an. Allein für die Mauer haben die Schüler sage und schreibe viereinhalb Tonnen Steine herangeschleppt.

Beide Schulgruppen sicherten sich mit ihren Projekten die Siegprämie in Höhe von 500 Euro. Urkunden und Preisgelder erhielten die Schüler von EWV-Maskottchen Power-Paul. Ihm zur Seite standen als Schirmherr Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, sowie EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder.

Mit ihm in der Jury saßen Josef Nießen, Umweltdezernent des Kreises Heinsberg, Gerd Funk, Schulrat des Kreises Aachen, Herbert Theißen (Biologische Station im Kreis Aachen), Brigitta Szyska von der Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath sowie Esther Kellen für den Zeitungsverlag Aachen.

Bei so viel Engagement ist es der Jury nicht leicht gefallen, die Preisträger zu küren. „Die Beschäftigung mit der Natur wird in Zeiten von PC, Playstation & Co. immer wichtiger. So lernen die Schüler, Zusammenhänge zu erkennen, und das ist die beste Voraussetzung, um unsere Umwelt zu schützen”, erklärte Manfred Schröder.

Angesichts so vieler fantastischer Projektideen schickt der Energieversorger EWV den Wettbewerb in die nächste Runde.

Weitere Schulen aus dem Kreis belohnt

Aus dem Kreis Heinsberg wurden nicht nur die beiden Sieger, sondern auch weitere Projekte beim EWV-Umweltwettbewerb ausgezeichnet.

Über einen zweiten Platz und 400Euro darf sich die KGS Selfkant-Saeffelen mit den Klassen 3c und 4c - und zwar für ihr Projekt „Naturlehrpfad am Saeffelner Bach” freuen.

Anerkennungsprämien in Höhe von 50 Euro gingen an: KGS Gangelt-Birgden (Klasse 1b) für das Projekt „Leben eines Marienkäfers & Überwinterungshilfen”; KGS Heinsberg-Dremmen (AG Vogelkunde / Klasse 4a/4b) für das Projekt „Nistkästen für einheimische Vögel: Bruterfolg beobachten”; KGS Wassenberg-Myhl (AG Garten) für das Projekt „Obst und Gemüse aus biologischem Anbau”.
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