Wilfried Oellers ist der Kandidat der Union

Von: disch
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Der Siegerkuss: Unmittelbar na
Der Siegerkuss: Unmittelbar nach seiner Nominierung als Bundestagskandidat der CDU durfte sich Wilfried Oellers über die Glückwünsche seiner Lebensgefährtin Sara Philippen freuen. Foto: Franz Severins

Kreis Heinsberg. Obwohl vier Bewerber angetreten waren, wurde die mit Spannung erwartete Nominierung des CDU-Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Heinsberg am Freitagabend in der Selfkanthalle in Waldfeucht-Haaren bereits im ersten Wahlgang entschieden.

Der 37-jährige Rechtsanwalt Wilfried Oellers aus Heinsberg erreichte mit 61 von 120 abgegebenen Stimmen auf Anhieb die absolute Mehrheit. Unterlegen waren der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Norbert Reyans aus dem Selfkant, mit 34 Stimmen ­sowie die beiden Bewerber aus ­Hückelhoven, Thomas Schnelle mit 17 Stimmen und Rita Zurmahr-Tabellion mit acht Stimmen.

Der Sieger zeigte sich im ersten Moment fast überwältigt, nachdem der CDU-Kreisvorsitzende Bernd Krückel das Ergebnis verkündet hatte. Oellers dankte den Delegierten aus den Stadt- und Gemeindeverbänden „sehr herzlich für das Vertrauen” und versicherte ihnen, dass er dieses Vertrauen durch harte Arbeit und viel Fleiß zurückgeben werde - um so auch die zu überzeugen, die ihm diesmal ihre Stimme nicht gegeben hätten.

Es gab schließlich Standing Ovations für den Kandidaten, dessen Wahl in das Berliner Parlament 2013 nach Ansicht politischer Beobachter als sicher gilt. Der Kreis Heinsberg ist bekanntlich eine CDU-Hochburg. Oellers dankte den Mitbewerbern für die Fairness und dankte insbesondere seiner Lebensgefährtin Sara Philippen für die Unterstützung in den vergangenen Wochen; alle vier Bewerber hatten sich in allen zehn Stadt- und Gemeindeverbänden vorgestellt.

„Morgen beginnt der Wahlkampf”, hatte Oellers in seiner Rede während der allerletzten Vorstellungsrunde für den Fall seiner Nominierung angekündigt und erläutert, was ihm unter anderem am Herzen liegt: Steigerung der Attraktivität des Kreises Heinsberg für die Wirtschaft durch bürgerfreundliche Weiterentwicklung der Verkehrs- und Breitbandinfrastruktur, Schaffung und Erhalt qualifizierter Ausbildungs- und Arbeitsplätze, Unterstützung der Landwirtschaft, Strukturen für ortsnahe Kinderbetreuung wie für würdiges Älterwerden, Unterstützung des sozialen Lebens, insbesondere in Vereinen, sowie eine vernünftige Finanzausstattung der Kommunen.

Wilfried Oellers ist 37 Jahre alt, römisch-katholisch, aufgewachsen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern in Horst. Nach Studium in Köln und Referendardienst in ­Aachen zurückgekehrt in den Kreis Heinsberg, lebt er in Dremmen mit seiner Lebensgefährtin Sara, die er im letzten Europawahlkampf kennengelernt hat.

Beruflich ist er als Rechtsanwalt (Zusatzqualifikation: Fachanwalt für Arbeitsrecht) in der Heinsberger Kanzlei Jöris und Partner tätig. Er ist aktiver Musiker und Geschäftsführer des Musikvereins St. Josef Horst und Vorsitzender des Fördervereins Bürgerhalle Horst.

Nach der Bundestagswahl 1998 in die Junge Union eingetreten, ist er seit 2003 CDU-Mitglied, seit 2007 Vorstandsmitglied des Stadtverbandes, seit 2009 Schatzmeister. Nunmehr sitzt Oellers in der zweiten Wahlperiode im Stadtrat von Heinsberg.

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