„Wie viel Caritas braucht der Kreis?“

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Kreis Heinsberg. „Wie viel Caritas braucht der Kreis Heinsberg?“: Zu diesem Thema referierte der Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, Gottfried Küppers, im CDU-Kreisvorstand über das breite Aufgabenspektrum der Caritas.

Seit 1966 ist die Caritas im Kreis Heinsberg tätig – aktuell mit circa 2000 Mitgliedern sowie über 800 Mitarbeitern in mehr als 40 Diensten und Einrichtungen im Kreis­gebiet.

Die Caritas versteht sich nach Darstellung von Küppers als ein christlicher Dienstleister und Arbeitgeber im wohltätigen Bereich, der jedem hilfebedürftigen Menschen hilft, sein Leben lebenswerter zu gestalten.

Dabei ist die Hilfe nicht nur auf den Gesundheits- und Pflegebereich begrenzt. Neben der Pflege und der Betreuung der Menschen zu Hause bietet die Caritas auch Unterstützung für die Familie sowie für gefährdete und behinderte Menschen an.

Langzeitarbeitslose und behinderten Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben, finden in einer Beschäftigung in den Möbelmärkten und Kleiderlagern der Fair-Kauf-Häusern eine Möglichkeit, sich ins Arbeitsleben einzugliedern.

„Füreinander da sein beginnt oft schon vor der eigenen Haustür“, so Gottfried Küppers. Aus diesem Grund sei für die Caritas das Ehrenamt von besonderer Bedeutung.

In den Gemeindediensten arbeitet die Caritas daran, die direkte Lebensumwelt der Menschen zu verbessern – in der Gemeinde­sozialarbeit oder im Rahmen der Kurmaßnahmen für gestresste Mütter und Väter. In der Gemeindesozialarbeit arbeiten zahlreiche ehrenamtliche Helfer mit hauptberuflichen Caritas-Mitarbeitern zusammen.

Ehrenamt gewürdigt

„Für die kirchlichen und kommunalen Gemeinden ist dies ein unverzichtbarer Dienst“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Bernd ­Krückel. „Es gilt das Ehrenamt im ländlichen Kreis Heinsberg zu stärken, denn es ist ein Gut, was uns auszeichnet“.

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