Wie sieht die „Traumschule” denn nun aus?

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Schon in der ersten Phase des
Schon in der ersten Phase des Projektes ging es weniger um Möglichkeiten als vielmehr um Visionen darüber, wie Schule in Zukunft aussehen sollte und könnte. Den Schülern machte die Arbeit sichtlich Spaß.

Erkelenz. „Der neue Bundespräsident klang ja, als hätte er an unserer Zukunftswerkstatt teilgenommen?.”, meinte ein Schüler Foyer des Cornelius-Burgh-Gymnasiums (CBG). Und in der Tat war es genau dieser Geist der Aktivierung der Basis, der Bürgerbeteiligung und der Freisetzung von Potenzialen und Möglichkeiten, der die Teilnehmer beflügelte.

30 CBGler trafen sich zu einem ganzen Tag Schulentwicklungsarbeit im Kommunikationszentrum der Erkelenzer Volksbank, die als Lernpartner das Projekt großzügig unterstützte.

Das CBG Erkelenz ist eine in vielerlei Hinsicht weit entwickelte Schule, als bilinguale Ganztagsschule mit Profil zur eigenverantwortlichen Lernzeit, - aber Entwicklung kommt nicht von selbst und erhält sich auch nicht von allein. Sie braucht immer wieder Schub.

Und so traf man sich, um die klassischen Schritte der ursprünglich von dem Zukunftsforscher R.Jungh für Kommunen, Institutionen und Firmen entwickelten Methode zu durchlaufen: Bestandsaufnahme-Vision und Utopie- konkrete Projekte für die eigene Schule. Schon in der ersten Phase ging es weniger um die Mängel als um die Möglichkeiten: Transparenz, Toleranz, Wertschätzung, Selbstständigkeit, Individualität, das schätzen Eltern, Schüler und Lehrer im CBG. Im zweiten Schritt kamen die Utopien hinzu: Wie sähe sie denn aus die Traumschule ohne alle Begrenzungen? Freiräume, Freiheiten, finanzielle Mittel, kleine Lerngruppen, individuelle Förderung, ein grüner Schulhof, eine tolle Mensa? Das Träumen setzte Ideen frei, auch wenn bereitwillig alle zum Machbaren zurückkehrten.

In wechselnden Arbeitsgruppen machten sich die Teilnehmer immer wieder erneut an die Aufgabe, bis am Ende sechs überschaubare Projekte herausdestilliert waren, die die ganze Bandbreite abdecken - von „Aktion saubere Schule” bis zum Lerncoaching von Schülern für Schüler. „Mir war gar nicht bewusst, wie viel Potenzial in unserer Schule steckt und wie viele engagierte Schüler, Lehrer und Eltern es gibt, die zu einer Verbesserung unserer Schule beitragen wollen. Jetzt liegt es vor allem an uns, das umzusetzen”, meinte Schülersprecher Thomas Hintzen. Und Schulleiter Michael Auth fasste es kurz in einem Satz: „So gelingt Schule.”

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die langjährige Schulpflegschaftsvorsitzende Martina Storms fand, der Tag habe allen Beteiligten gezeigt, „dass man Schule nur gemeinsam positiv weiter denken kann”, und hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor. Und so bedauerte denn auch niemand, dass man den sonnigen Frühlingstag verpasst hatte, denn das einzigartige Gemeinschaftserlebnis versetzte alle in nahezu euphorische Stimmung. Wiederholung erwünscht.
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