Wettbewerb „Jugend creativ“: Schüler nehmen die Natur in den Blick

Von: hewi
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Bei der Kreisschlussveranstaltung zum Jugendwettbewerb der Genossenschaftsbanken: In Hückelhoven-Hilfarth wurden die Kreissieger ausgezeichnet. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. „Jugend creativ“ hat bereits seine 43. Auflage erlebt: Im Hilfarther Saal Sodekamp-Dohmen ehrte der Sprecher der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Heinsberg, Dr. Veit Luxem, die auf Kreisebene erfolgreichen Teilnehmer des internationalen Jugendwettbewerbs. Dieser Wettbewerb wird von den Genossenschaftsbanken europaweit ausgeschrieben und gilt als weltweit größter seiner Art.

Rund eine Million Schüler hat sich beteiligt und Kurzfilme oder Bilder eingereicht. Das Ziel war es in diesem Jahr, ein Bewusstsein für die Bedeutung biologischer Vielfalt zu schaffen. So lautete das Thema diesmal: „Entdecke die Vielfalt: Natur gestalten!“ Für Schüler aller Altersstufen hieß es, Gedanken und Ideen zu dem Thema kreativ umzusetzen und die Jury zu überzeugen. Diese bewertete sowohl die Umsetzung als auch die Idee – und von denen gab es viele. Ein gemeinsames Ziel sei es, „dass wir alle lernen, Verantwortung zu übernehmen für den Ort, wo wir zu Hause sind – und den wir Erwachsene gerne Heimat nennen“, sagte Bankensprecher Luxem gegenüber den Gewinnern, ihren Eltern und ihren Lehrern.

Knapp 5300 Einsendungen

Knapp 5300 Einsendungen von 53 Schulen waren beim Kreiswettbewerb zu bewerten, wie Luxem erfreut betonte. 30 Schüler konnten am Ende mit ihren Werken die Jury in der Kategorie Bild überzeugen. Die Bewertung der Arbeiten erfolgte in fünf Altersgruppen, denn neben dem Erstklässler war auch der Oberstufenschüler mit seinen Ideen und kreativen Ergebnissen vertreten.

Traditionell stößt der Wettbewerb bei den Grundschülern auf die größte Resonanz. Als Anreize locken nicht nur gute Noten in Kunst, sondern auch der eine oder andere Sach- und Geldpreis. Zudem konnten sich acht der Sieger und Platzierten aus dem Kreis Heinsberg auch vor der Landesjury behaupten: Sie durften sich über Landesförderpreise freuen.

Alle Sieger und Platzierten

Bei den Klassen eins und zwei setzte sich Fynn Siegers (Grundschule Gerderath; Landesförderpreis) vor Chrissi Elsen (Gemeinschaftsgrundschule Übach-Palenberg) und Annika Friedrichs (Gemeinschaftsgrundschule Geilenkirchen) durch. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Alina Thoennißen (Michael-Ende-Schule Ratheim), Anna-Marie Kürschner (Pestalozzischule Oberbruch; Landesförderpreis) und Fabian Erfurth (Nikolausschule Breberen).

Bei den Klassen drei und vier siegte Wibke Luise Müller von der Lövenicher Nysterbachschule. Auf den Plätzen zwei bis sechs rangierten Aaron Mundt (Katholische Grundschule Immendorf), Céline Jenß (Nysterbachschule Lövenich), Malin Reulen (Schule der Begegnung Birgden), Theresa Camps (Franziskusschule Erkelenz) und Amy Gregorius (KGS Immendorf).

Bei den Fünft-und Sechstklässlern gewann Luca Schreiber (Gymnasium Haus Overbach) im Kreis Heinsberg vor Jessy Okuebo (Hauptschule Oberbruch; Landesförderpreis), Pauline Richter (Gymnasium Haus Overbach), Anouar Bouknana-Kupfer (Realschule Übach-Palenberg), Nina Dreßen (Gymnasium Haus Overbach; Landesförderpreis) und Elisa Grunwald (Gymnasium Haus Overbach).

In den Klassen sieben bis neun erreichte Jan Jansen vom Kreisgymnasium Heinsberg Rang eins vor Kim Plitzke (Realschule Geilenkirchen; Landesförderpreis), Veronika Butwilowski (Realschule Linnich), Marvin Brink (Europaschule Erkelenz), Lisanne Esch (Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg; Landesförderpreis) und Marie-Claire Penser (Gymnasium Haus Overbach).

Bei den Klassen zehn bis 13 sicherte sich Alina Süß vom Erkelenzer Cornelius-Burgh-Gymnasium den ersten Platz und ebenfalls einen Landesförderpreis. Auf den weiteren Rängen platziert waren Helen Sonneborn (Kreisgymnasium Heinsberg), Johanna Kewitz (Kreisgymnasium Heinsberg; Landesförderpreis), Malte Grotenrath (Gymnasium Haus Overbach), Maria Achternbosch (Realschule Linnich) und Katharina Laumen (Kreisgymnasium Heinsberg).

Die Verleihung fand in diesem Jahr erstmals in Hückelhoven-Hilfarth statt, weil sie schließlich mit einer Raftingtour auf der Rur nach Orsbeck für die Gewinner gekrönt wurde.

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