Wettbewerb der guten Ideen: Rotary-Club lobt 20.000 Euro aus

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Der Präsident vom Rotary-Club Heinsberg: Jürgen Wirtz.

Kreis Heinsberg. Der Flüchtlingsstrom hat in vielen Kommunen eine Welle der Hilfsbereitschaft und der Unterstützung ausgelöst. Viele Menschen stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung, um Flüchtlinge zu unterstützen, um unmittelbare Not zu lindern.

Vor diesem Hintergrund hat jetzt Jürgen Wirtz, der Präsident des Rotary-Clubs Heinsberg, erklärt: „Wie schon mit unserem Wettbewerb der guten Ideen in 2014 wollen wir gute Ideen ans Licht bringen und prämieren. Wir sind überzeugt, dass bei dem großen Engagement der Bevölkerung bei der Aufnahme von Flüchtlingen viele Ideen in den Köpfen sind. Und wir wollen uns die besten aussuchen, um sie bei der Umsetzung unterstützen. Es hat sich aus meiner Sicht bewährt, wenn wir durch Preisgelder dort unterstützen könnten, wo ehrenamtliches Engagement durch Geldmangel eingeengt und beschränkt wird.“

Im Wettbewerb der guten Ideen, den der Rotary-Club im Jahr 2014 veranstaltete, waren elf Projektvorschläge von ehrenamtlich engagierten Menschen, gemeinnützigen Vereinen, Einrichtungen oder Organisationen aus dem Kreis Heinsberg prämiert worden. Wie damals sind auch jetzt 20.000 Euro ausgelobt worden. Die höchste Prämie für ein einzelnes Projekt liegt wieder bei 5000 Euro. Der Preis verfolgt nach Angaben der Initiatoren das Ziel, Flüchtlingen nachhaltig bei der Integration in die Gesellschaft zu helfen, Freude zu machen, Perspektiven zu öffnen oder Integrationshemmnisse zu mindern.

Gemeinnützige Vereine und Ehrenamtler, aber auch ehrenamtlich engagierte Flüchtlinge, die ihre Zeit einsetzen, um zur Integration von Flüchtlingen beizutragen, die aber durch mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten (zum Beispiel für Lernmittel, Organisationsmittel oder Mobilität) in ihrer Arbeit behindert und limitiert werden, können ihren Projektvorschlag einreichen. Die eingereichten Vorschläge sollen vier Kriterien genügen: Stärkung der Integration; Stärkung der Willkommenskultur; Stärkung des Ehrenamtes; Nachhaltigkeit.

Eine detaillierte Beschreibung der Idee und die Kontaktdaten sollten auf dem Bewerbungsformular eingereicht werden. Dieses steht als Download auf der Internetseite http://www.frenken.de/rotary.html zur Verfügung. Wahlweise können das Formular und auch ein Informationsblatt angefordert werden per E-Mail an ­rotarywettbewerb@frenken.de.

Ein Flyer in Deutsch, Englisch und Arabisch soll bis Ende Januar vorliegen. Die Projektvorschläge (als Wettbewerbsbeiträge) können bis zum 20. März eingereicht werden. Die Jury-Entscheidung soll dann bis Ende April erfolgen. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Preisträger im Rahmen eines Meetings vom Rotary-Club Heinsberg.

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