Wettbewerb: „AC² - Gründung, Wachstum, Innovation“

Von: Helmut Wichlatz
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Moderator Thorsten Pracht zeigte im Gespräch mit Heike Krier, Geschäftsführerin der Gründerregion (l.), und Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der Agit (r.), die Vorteile von AC² auf. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Die Gründerregion Aachen startet wieder durch. Bei der Auftaktveranstaltung in der Erkelenzer Hauptfiliale der Kreissparkasse unter dem Motto „AC² - Gründung, Wachstum, Innovation“ kamen Unternehmensgründer sowie Unternehmer, die expandieren wollen, mit den Gründungspaten ins Gespräch.

Dabei half ein einfacher Code: Gründer hatten gelbe Buttons, Expandierer grüne und Mentoren rote. So kam man schnell mit denjenigen ins Gespräch, deren Hilfe man für das eigene Vorhaben am besten brauchen kann.

So hatte es auch Heike Krier, Geschäftsführerin der Gründerregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg, zu Beginn erläutert. Im Namen der Gastgeber hob Dr. Richard Nouvertné, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Heinsberg, die Bedeutung von realistischen Zielen hervor. „Es sind die Ziele, die uns motivieren“, erklärte er. „Sie setzen Energiequellen frei.“

Kostenlose Veranstaltungen

Die Energiequellen zu steuern und sinnvoll zur Entfaltung zu bringen, dies sei die Aufgabe des Ideenwettbewerbs, bei dem junge Unternehmer bis zum 16. März Gelegenheit haben werden, mit ihren Ideen und Konzepten Unterstützung und kompetente Beratung zu finden. Eine Chance, die man nutzen sollte, um das eigene Unternehmen zum Erfolg zu führen. Je früher Interessierte sich anmelden, an desto mehr der kostenlosen Veranstaltungen können sie teilnehmen.

Die Erfolge seien schon da, hob Landrat Stephan Pusch hervor. Er verwies auf die mehr als zehn Jahre, in denen AC² bereits im Kreis stattfinde und vielen jungen Unternehmern neue Wege aufgezeigt habe. „AC² ist für Firmen Gold wert“, erklärte er und verwies auf die hohe Anmeldequote von Unternehmern aus dem Kreisgebiet. Neben dem Gründungswettbewerb „Start Up!“ werden mit der Wachstumsinitiative „Grow Up!“ auch Unternehmer angesprochen, die erfolgreich und planvoll wachsen wollen.

Krier warb dann noch einmal für die Teilnahme an den beiden Wettbewerben, die drei wesentliche Vorteile für die Teilnehmer haben: Neben fachlicher Unterstützung bei der Realisierung des Konzeptes seien dies vor allem die Möglichkeit zum Aufbau eines Netzwerkes und die Chance, Sach- und Geldpreise einzustreichen.

Moderator Thorsten Pracht, Redakteur unserer Zeitung, erläuterte in einer Gesprächsrunde mit Krier und Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit), die Bedeutung von Unternehmensgründungen und Innovation für die Region.

Anhand des Lego-Steins, dem Symbol des diesjährigen Wettbewerbs, machte Greif anschaulich deutlich, was aus einer innovativen Idee erwachsen kann. Richtig greifbar wurden die Effekte einer Teilnahme am Wettbewerb, als Pracht zwei Unternehmer vorstellte, die mit Hilfe von AC² durchgestartet sind. Sebastian Krell hat in Übach-Palenberg das Unternehmen SK Industriemodell übernommen. „Vom Praktikanten zum Nachfolger“, beschrieb der studierte Maschinenbauer seinen Weg. Erst nach langem Überlegen sei er in das Unternehmen für Prototypenbau in der Fahrzeugtechnik eingestiegen. Mit Beratung und Hilfe der Gründerinitiative habe er jedoch den Schritt gewagt und bis heute nicht bereut.

Im Wettbewerb Ideen gesammelt

Ein Gründer im wahrsten Sinne des Wortes ist Achim Pellen aus Erkelenz. Er hat sein Unternehmen AP Dichtungstechnik selbst aufgebaut und 2007 durch die Teilnahme am Wachstumswettbewerb gemeinsam mit seinem Mentor den Ausbau strategisch geplant. Aus ursprünglich zehn sind bis heute 26 Mitarbeiter geworden, und Pellen will weiter erfolgreich wachsen. Derzeit arbeite er an seinem ersten Patent. Beide Gesprächspartner warben für die Teilnahme an den Wettbewerben. „Die Geschäftspläne werden auch kritisch hinterfragt, um frühzeitig Fehler aufzuweisen“, hob Pellen hervor. Im Anschluss an die Talkrunde hatten die Zuhörer Zeit zum Business-Speed-Dating und knüpften bereits der ersten Kontakte.

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