Westblicke-Tour: Pilgern mit dem Fahrrad soll eine Impulstour sein

Von: anna
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Zum Pilgern mit dem Fahrrad laden die beiden Gästeführerinnen Kuni Bürsgens (links) und Therese Wasch vom Verein Westblicke ein. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Zu einer neuen Westblicke-Tour, zum Pilgern mit dem Fahrrad, laden die beiden Gästeführerinnen Kuni Bürsgens und Therese Wasch für Sonntag, 24. September, ein.

Pilgern habe eine Jahrhunderte alte Tradition und übe auch immer wieder neu einen Reiz auf die Menschen aus, wissen die beiden erfahrenen Gästeführerinnen. Traditionelle Pilgerorte wie Kevelaer und Lourdes oder die vielen Wanderer auf dem Jakobsweg gäben Zeugnis davon.

„Pilgern passt aber ebenso gut in unsere christlich religiös geprägte Region“, erklärt Kuni Bürsgens. „Wenn wir in unserer Heimat unterwegs sind, stoßen wir auf etliche Wegekreuze, Kapellen, Orte der Marienverehrung und imposante Kirchengebäude.“

Gerade aktuell seien viele Menschen auf der Suche nach Orten, die Ankerplätze sein könnten, um wieder neu aus den Quellen der Tradition zu schöpfen. „Solche Orte möchten wir gemeinsam auf unserer Pilgertour wieder entdecken“, betont sie. Sechs Stationen, die sie noch nicht verraten, hat die 35 Kilometer lange Tour mit dem Rad.

Ausdrücklich laden die beiden Gästeführerinnen zu ihrer Tour auch Menschen ein, die sich nicht im Glauben tief verwurzelt sehen. Von einer „Einladung an selten Praktizierende, sich auf diese Spielart religiöser Praxis einzulassen und sich überraschen zu lassen“, spricht Kuni Bürsgens.

Für andere sei das Pilgern mit dem Rad eine Möglichkeit, den Glauben im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung zu halten, neue Kraft für den Alltag zu tanken. „Für manche ist der kleine Orts- und Weltenwechsel eines Pilgertages gar eine Lebenshilfe“, meint Kuni Bürsgens. Eine Pilgergruppe könne ­zudem gesellige Einzelgänger integrieren, die nur flüchtig und zeitweise „ankuppeln“ würden.

In diesem Sinne sehen die beiden Gästeführerinnen ihre Pilgertour nicht vorrangig als Gebets- und Bußtour, sondern als Impulstour.

„Beim gemeinsamen Radfahren wollen wir Impulse aus der Natur aufnehmen, aus der Gruppe möchten wir anregende Impulse erfahren, und schließlich möchten wir an markanten Stellen kurz Halt machen und mit Geschichte und Geschichten dazu beitragen, dass diese Halbtagestour zu einem ­Alltags-Entschleunigungs-Erlebnis wird“, so Kuni Bürsgens.

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