Werke aus dem Olivenhain-Symposium bei „Kunst in der Bank”

Von: defi
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Werke aus dem 1. Gangelter Oli
Werke aus dem 1. Gangelter Olivenhain Symposium zeigt die Raiffeisenbank im Beratungs- und Dienstleistungszentrum: Brele Scholz, Klaus-Dieter Kroll, Friederike Heidenhof und Johannes Heinrichs (v.l.). Foto: defi

Heinsberg. Bankdirektor Klaus-Dieter Kroll eröffnete die Ausstellung „1. Gangelter Olivenhain-Symposium” im Beratungs- und Dienstleistungszentrum der Raiffeisenbank in Heinsberg.

Bei der Begrüßung der Vernissage-Gäste merkte er an, dass er bei den vorangegangenen Ausstellungen der Reihe „Kunst in der Bank” schon viele unterschiedliche Kunstwerke zu Gesicht bekommen habe. „Doch mit der heutigen Ausstellung bekommt der Begriff imposant eine völlig neue Bedeutung”, so Kroll.

Einige der ausgestellten Skulpturen seien nämlich so imposant, „dass wir sie nicht einmal in unsere nicht gerade kleine Bank hineinbekommen haben.” Und so empfangen die aus abgestorbenen Olivenbäumen herausgearbeiteten Plastiken den Besucher schon auf dem Vorplatz der Bank an der Siemensstraße in Heinsberg. Sie stehen dort so selbstverständlich, dass man glauben könnte, sie seien dort gewachsen.

Tatsächlich stammen die Bäume aus Portugal und wurden von Johannes Heinrichs, der aus dem 1993 eröffneten Seniorenzentrum Breberen die expandierende Heinrichs-Gruppe mit heute fast 900 Mitarbeiten schuf, nach Deutschland importiert. In zwei kalten Wintern gingen die Bäume kaputt und wurden, aus der Not eine Tugend machend, unter fachlicher Begleitung der Aachener Bildhauerin Brele Scholz im Rahmen des 1. Gangelter Olivenhain-Symposiums auf dem Gelände an der Alten Ziegelei in Kreuzrath von zehn europäischen Bildhauern in Kunstwerke verwandelt.

Bankdirektor Klaus-Dieter Kroll hieß neben Johannes Heinrichs und der Künstlerin Brele Scholz auch die Fotografin Friederike Heidenhof willkommen, die in der ersten Etage der Raiffeisenbank ihre Fotografien präsentiert. Diese hat sie im Rahmen ihrer Arbeit für den Verein „Partnerschaft für Afrika” aufgenommen und in ihrem Buch „African Heroes” veröffentlicht.

Johannes Heinrichs dankte der Raiffeisenbank für die Ausstellungsmöglichkeit und sprach sehr emotional über das, was ihn mehr umtreibt als 140 in Kreuzrath verendete Olivenbäume. Es ist das Schicksal von HIV-Waisen in Afrika. Für diese Kinder möchte Johannes Heinrichs in Tansania ein Waisenhaus bauen. Und so gehen 35 Prozent des Verkaufserlöses der Kunstwerke an den Verein „Partnerschaft für Afrika”, der nachhaltige Hilfs- und Entwicklungsprojekte in Tansania unterstützt.

Die Ausstellung im Beratungs- und Dienstleistungszentrum der Raiffeisenbank an der Siemensstraße in Heinsberg kann bis 14. Januar besichtigt werden.
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