Wenn Studenten in Stahl machen: Angehende Akademiker bei Stahlbau Küppers

Von: hewi
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Unser Bild vom Öffentlichkeitstag bei Stahlbau Küppers zeigt Björn Vogel (l), Prof. Gerd Wassenberg (r) Firmeninhaber Horst Küppers (Mitte) und Mitarbeiter bei der Besichtigung einer Foto: Wichlatz

Hückelhoven-Schaufenberg. Die Stahlbau Küppers GmbH setzt auf die enge Kooperation mit Hochschulen und Universitäten. Derzeit sind neun der insgesamt 70 Mitarbeiter am Schaufenberger Standort Studenten.

Sie beschäftigen sich mit innovativen Projekten und sind gleichzeitig Teil des Arbeitsablaufes. Die Verbindung zur Aachener Fachhochschule kam durch den Geschäftsführer Horst Küppers, der dort Maschinenbau studierte, bevor er den Familienbetrieb in den 90-er Jahren übernahm und langsam ausbaute.

Motivierte Mitarbeiter

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen verspricht sich Küppers neben neuen und innovativen Ideen auch zukünftig qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Mit dem Aachener Professor Gerd Wassenberg, dem in Krefeld lehrenden Professor Michael Schleusener und anderen Wissenschaftlern im Beirat des Unternehmens bleibt der stetige Austausch zwischen Fachhandwerk auf der einen und Lehre und Forschung auf der anderen Seite gewährleistet.

In Vorträgen präsentierten die derzeit neun Studenten ihre Projekte. Diese stammten aus dem Bereich der Fertigung ebenso wie aus den Bereichen Marketing, Akquise und Betriebsablauf. Wichtig ist dabei, dass die Arbeiten der Studenten nicht nur dem Studium dienen, sondern auch praktische Anwendung finden.

Ältester Handwerksbetrieb

Professor Gerd Wassenberg, der seit 17 Jahren dem Beirat des Unternehmens angehört, betonte, dass es sich bei Stahlbau Küppers um den ältesten Handwerksbetrieb in NRW handele, der auf eine mittlerweile rund 400-jährige Tradition zurückschaut.

Trotzdem sei man einen modernen Weg gegangen und habe auch in die Mitarbeiter investiert. Weiterbildung sei eine Investition in die Zukunft.

Sein Kollege Professor Michael Schleusener betonte, dass die Zusammenarbeit mit den Hochschulen und den verschiedenen Fachbereichen keine Eintagsfliege sei. Vielmehr habe man die Zeichen der Zeit erkannt und setze neue Maßstäbe der Zusammenarbeit.

Betriebsleiter Jan Kargbo bestätigte, dass auch die Zusammenarbeit vor Ort mit den Studenten positive Auswirkungen auf die Betriebsabläufe habe. Ihn freute besonders, dass die Studenten bei der Präsentation der vielseitigen Projekte, von „wir” sprachen, wenn das Unternehmen gemeint war. Darüber hinaus hob er hervor, dass neben den Hochschulen auch mit den Berufsschulen zusammengearbeitet werde.

Neben dem Stahlbau bietet das Unternehmen auch Anlagen- und Maschinenbau für internationale Kunden: Kraftwerksteile wurden in den Sudan und Schiffsbelader nach Abu Dhabi geliefert.
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