Wenn Auszubildende zu Lehrern werden

Von: EKH101
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Am Berufskolleg: Schülerinnen und Schüler sowie (im Hintergrund) die Bildungsgangleiter Peter Minkenberg (l.) und Stephan Betz (r.)

Kreis Heinsberg. Zum ersten Mal fanden in diesem Schuljahr am Berufskolleg Wirtschaft des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen die „Datev-Kurs-Fibu-Praxistage“ im Selbstlernzentrum statt. An zwei Schultagen trafen sich die Klassen der Handelsassistenten aus der Einzelhandel-Oberstufe und die Steuerfachangestellten aus der Mittelstufe (SF111), um das gemeinsame Projekt zu bearbeiten.

Das Ziel dieses bildungsgang­übergreifenden Schülerprojektes war es, den angehenden Kaufleuten im Einzelhandel einen Einblick in die Buchungsweise eines Geschäftsganges mit der „Datev-Software“ zu vermitteln. Als ­„Datev-Bildungspartner“ ist das Berufskolleg Wirtschaft mit den entsprechenden Hard- und Software-Ressourcen ausgestattet.

Die zukünftigen Steuerfachangestellten gaben ihr in der Ausbildung erworbenes Wissen an die angehenden Einzelhandelskaufleute weiter und festigten gleichzeitig eigene fachliche Kompetenzen. Darüber hinaus versprachen sich die begleitenden Fachlehrer und Initiatoren des Projekts – Peter Minkenberg, Bildungsgangleiter Steuerfachangestellte, und Stephan Betz, Bildungsgangleiter Einzelhandel, ­einen lebhaften Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern, die zwar auf dieselbe Schule gehen, aber mit dem jeweils anderen Berufsfeld nicht vertraut sind.

Dass das Projekt als Erfolg gewertet werden kann, zeigen vor allem die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler. Sie lauteten zum Beispiel: „Schüler haben besser als Lehrer erklärt. Die Teamarbeit hat Spaß gemacht, man konnte andere Schüler kennenlernen und Erfahrungen sammeln“, so Eduard Ratz . Oder: „Der Kurs war gut, da es sehr viel Spaß gemacht hat, Wissen zu vermitteln und jemandem, der sich nicht mit dem Fach auskennt, das Programm näher zu bringen“, so Marius Randerath (SF111).

Positiv hervorgehoben wurden vor allem das gute Arbeitsklima, der Austausch der Berufsbilder beziehungsweise Ausbildungsberufe, die Vermittlung von Wissen an praktischen Beispielen, die gegenseitige Hilfsbereitschaft, die Teamarbeit oder der eigene Erfolg in der Lehrerrolle: „Mein Lernpartner war sehr interessiert, und ich denke, dass er das auch alles verstanden hat“, so Florian Zimmermann (SF111)

Ein Fazit des Projektes lautete: „Das sollte man wieder machen, es war sehr spannend, den beruflichen Alltag des jeweils anderen kennenzulernen“, so Maike Schmitz

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