Kreis Heinsberg - Wenn Angst das Leben bestimmt: Neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen

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Wenn Angst das Leben bestimmt: Neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen

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Wenn Schulangst und soziale Phobie überhandnehmen: Eine neue Selbsthilfegruppe zeigt Perspektiven auf. Symbolfoto: dpa

Kreis Heinsberg. Eine neue Selbsthilfegruppe, die für junge Menschen mit Schulangst und sozialer Phobie richtet, hat sich gegründet. Oft entsteht sie schon früh und entwickelt sich schleichend, die Angst, in die Schule zu gehen oder unter Menschen zu sein. Die Ursachen sind vielfältig.

Diese Angst kann mit Problemen mit Lehrern und Mitschülern sowie dem stetigen Leistungsdruck zusammenhängen.

Vielen ist jedoch nicht bewusst, woher die Blockaden kommen. Anfänglich sind es psychosomatische Beschwerden wie etwa Kopf- und Bauchschmerzen. Es steigert sich, bis eine Panik empfunden wird, man keine Luft mehr bekommt. Die Betroffenen fühlen sich bewegungsunfähig, in sich gefangen wie in einem Kokon, bis eine generalisierte Angst entsteht. Auch ein Schulwechsel ist keine Lösung da man sich nicht mehr in der Lage sieht, eine Schule zu betreten.

Alle Beteiligten fühlen sich überfordert, der Weg durch verschiedene Hilfsinstitutionen beginnt, Ängste vor den Behörden kommen erschwerend hinzu.

Betroffene erfahren in der neuen, jungen Gruppe Vertrauen und Verschwiegenheit. Für die Entstehung der jungen Selbsthilfegruppe steht unterstützend die psychologische Beraterin Andrea Dreesen-Weitz, die ebenfalls Kinder- und Jugendcoach ist, zur Seite.

Ziel ist es, sich gegenseitig mit den vorhandenen Ängsten anzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und Mut zu machen. Auch Angehörige sind zu einem ersten Treffen herzlich willkommen.

Nähere Informationen erhalten Interessenten im Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum, Hochstraße 24 in Heinsberg, Telefon 02452/156790, selbsthilfe@sfz-heinsberg.de.

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