Welche Bedeutung das tägliche Brot in Chile hat

Von: wo
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Sie hatten den Weltgebetstag vorbereitet: Höngener Frauen mit Gemeindereferentin Gabriele Thönnessen (links) und Organistin Miriam Kubilke (3.v.r.), die den Gottesdienst musikalisch begleitete. Foto: Petra Wolters

Kreis Heinsberg. „Wie viele Brote habt ihr?” So lautete in diesem Jahr das Motto des Weltgebetstages, zu dem Frauen aller Konfessionen in der ganzen Welt immer am ersten Freitag im Monat März einladen.

Da er in diesem Jahr in die Karnevalswoche fiel, entschieden sich zahlreiche Frauengruppen, erst etwas später zu einem Gottesdienst einzuladen auch die Organisatorinnen im Selfkant.

Fünf der sieben katholischen Frauengemeinschaften im Selfkant bereiten im Wechsel diesen jährlichen Gottesdienst vor. So trafen sie sich in diesem Jahr in St.Lambertus in Höngen.

Zwei Frauen aus dem Vorstand hatten bereits im Januar an einem der regionalen Vorbereitungstreffen teilgenommen, die Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen regelmäßig anbietet. Die Frauen setzten sich dabei mit der aktuellen Thematik auseinander und blickten insbesondere auf das Land Chile. Frauen aus diesem südamerikanischen Land hatten den Weltgebetstag in diesem Jahr vorbereitet.

In ihrer Gemeinschaft kümmerten sich die Höngener Frauen dann um die Ankündigung der Veranstaltung durch Plakate, Flyer, einen Bericht im Pfarrbrief. Organisiert wurde darüber hinaus ein Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Anschluss an den Gottesdienst.

„Gute Tradition ist es, dass auch evangelische Frauen angesprochen werden, um in der Vorbereitung und Durchführung mitzuwirken”, betonte Gemeindereferentin Gabriele Thönnessen, die Vorbereitung und Gottesdienst aktiv begleitete.

Während des Gottesdienstes lernten die rund 80 Teilnehmerinnen die Geschichte des Landes Chile kennen und erfuhren auch, welche Bedeutung das tägliche Brot dort hat. Als Beispiel wurde vom sogenannten Bergmannsbrot berichtet.

Früher hätten die Frauen es gebacken, um ihre Männer im Kampf gegen die Schließung der Bergwerke zu unterstützen. Heute würden sie es backen und verkaufen, um ihre Familien zu ernähren. Auch in Gedanken an die Frauen in Chile erhielten die Frauen im Gottesdienst ein Stück Brot, das alle gemeinsam aßen.

Beim gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim gleich im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Höngener Frauen für die Besucherinnen des Weltgebetstages noch eine Überraschung vorbereitet. Passend zum Motto des Tages erhielt jede von ihnen ein Brötchen in der Form eines Brotlaibes, den sie zu Hause mit ihrer Familie teilen konnten.

Die Kollekte in St. Lambertus ergab 270,80 Euro, die dem Weltgebetstagskomitee zur Verfügung gestellt werden.
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