Weihnachtsparade: Vorjahrserfolg noch getoppt

Von: hewi
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Die beiden heimlichen Stars der Parade, die Rentiere „Blitzi” und „Rudi”, durften natürlich auch nicht fehlen und hielten das fröhliche Tohuwabohu um sie herum stoisch aus. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Am Kreisverkehr der unteren Parkhofstraße sammelten sich die Teilnehmer der diesjährigen zweiten Weihnachtsparade, um den Zuschauern, die die Straße in voller Länge säumten, eine gute Show zu bieten und zu zeigen, dass es in Hückelhoven weihnachtet.

Tausende hatten den Weg in die Innenstadt gefunden, um dabei zu sein. Der Unterschied zum Karnevalszug steckt im Detail. So waren die Themen durch die Bank weg weihnachtlich und die Wagen, die man aus der fünften Jahreszeit kennt, entsprechend dekoriert. Und: Die Süßigkeiten werden nicht unters Volk geworfen, sondern persönlich überreicht. Ansonsten war die Stimmung so gut, dass man sich wirklich kurz zum Rosenmontag versetzt fühlte.

Auch die Gruppe aus dem Brachelener Südend war schon zum zweiten Mal dabei. „Es macht einfach richtig Spaß”, erklärte Renate Lengersdorf, die als Eskimo vom Wagen aus alles im Blick hatte. Die Kinderkrebshilfe Ophoven war mit einem russischen, blaugewandeten Weihnachtsmann unterwegs, der von einem weiblichen „Schneeflöckchen” begleitet wurde. Der Förderverein Schacht 3 war als Gruppe freundlicher Berggeister aufmarschiert, und die Villa Regenbogen mit einer Herde flauschiger Schäfchen unterwegs. Für die Musik sorgte unter anderen der Instrumentalverein Hilfarth, dem auf der Strecke über die Parkhofstraße die weihnachtlichen Lieder nicht ausgingen.

Der Hückelhovener Maskottchen-Biber Rudi hatte sich für die Parade extra eine Biberfrau mitgebracht und zog mit ihr fröhlich winkend über die Parkhofstraße. Die Baaler Bürgerbühne hatte die Weihnachtsbäckerei auf die Straße gebracht und die passenden Backerzeugnisse gleich dazu. Es wimmelte von Elfen, Weihnachtsmännern und Engeln. Die beiden heimlichen Stars der Parade, die Rentiere „Blitzi” und „Rudi”, durften natürlich auch nicht fehlen und hielten das fröhliche Tohuwabohu um sie herum stoisch aus.

Von der Bühne am Rathaus aus beobachteten drei Herren sehr genau, was da auf der Straße vor sich ging: Bürgermeister Bernd Jansen, Ralf Sester vom Hückelhovener Gewerbering und sein Ratheimer Kollege Jürgen Luze hatten die schwere Aufgabe, aus der Parade die beste Fußgruppe und den besten Motivwagen zu bestimmen.

Die Wahl sei ihnen nicht leicht gefallen, erklärte Bürgermeister Jansen bei der Bekanntgabe der Sieger. Bei den Fußgruppen setzten sich die Zauberer der Sportgruppe für betagte Bürger gegen Schäfchen, wandelnde Pakete und Weihnachtsmänner durch. Bei den Wagen waren es Miami Vice, die der geübte Zugzuschauer vor allem aus dem Karneval kennt. Gegen ihren riesigen und mit Geschenken beladenen US-Truck hatten auch die Wagenprofis der HKG und der Tipp Doveren keine Chance.

Jansen eröffnete den prächtig gefüllten Weihnachtsmarkt und lobte die Parade, mit der es gelungen sei, den Riesenerfolg des Vorjahres noch einmal zu toppen. Wieder war die Rechnung der Organisatoren aufgegangen, denn die Zuschauer strömten nach der Parade auf den Markt, um zu feiern und der Band „Acoustic Shiver” zu lauschen. Das Konzept „Gutes noch besser machen” sei gelungen, erklärte Jansen. Für das nächste Jahr versprach er, nicht von dem Konzept abzuweichen. Denn schon im Vorjahr hatte die erste Weihnachtsparade dafür gesorgt, dass der Markt bei der Eröffnung einen großen Zulauf verzeichnen konnte.
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