Weihnachtsmarkt ist ein Publikumsmagnet

Von: defi
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Der Wassenberger Weihnachtsmar
Der Wassenberger Weihnachtsmarkt lockte tausende Besucher aus nah und fern an. Bürgermeister Manfred Winkens (3.v.r.) eröffnete den Markt zusammen mit Georg Hensgens (6.v.r.) vom Gewerbeverein. Fotos (2): defi Foto: defi

Wassenberg. „Alle Jahre wieder treffen wir uns hier auf dem Roßtorplatz, um den Wassenberger Weihnachtsmarkt zu eröffnen”, sagte Wassenbergs Bürgermeister Manfred Winkens, nachdem Mitglieder des Instrumentalvereins Effeld mit einem Weihnachtslied stimmungsvoll auf das Marktgeschehen eingestimmt hatten.

Winkens: „Der Weihnachtsmarkt ist eine Tradition, die immer noch attraktiv ist und genau wie das Mittelalterliche Spectaculum und der Schlemmermarkt die Menschen nach Wassenberg holt.”

Winkens dankte dem Gewerbeverein Wassenberg und dessen Vorsitzendem Georg Hensgens für die Ausrichtung des nunmehr s33. Wassenberger Weihnachtsmarktes. Hensgens wiederum dankte den vielen Helfern des Gewerbevereins, die es in einem halben Tag schafften, die Buden des Marktes weihnachtlich zu schmücken. Sein Dank galt auch den Kindern der Kindergärten und Grundschulen, die den großen Weihnachtsbaum festlich geschmückt hatten.

Auch in diesem Jahr steht der Weihnachtsmarkt wieder unter dem Motto „Wassenberger Kinder helfen Kindern”. Der Erlös aus dem Losverkauf der Tombola wird alljährlich einer wohltätigen Organisation gespendet. Mit in den Spendentopf kommen die Münzen und Scheine, die Kinder in ihren Sammelbüchsen auf dem Markt einsammeln. Hensgens kündigte an, dass die Spende einer regional tätigen Einrichtung zu Gute kommen wird.

Seit dem Weihnachtsmarkt 2006 waren die Spendengelder an einen Kindergarten und ein Internat im rumänischen Maguri-Racatau geflossen. Die Spendeneinnahmen 2011 gehen an „Schatzsucher”, ein Hilfsangebot für trauernde Kinder- und Jugendliche. „Schatzsucher” ist ein Projekt des ambulanten Hospizdienstes „Regenbogen”.

Der Wassenberger Weihnachtsmarkt wieder ein Publikumsmagnet, der tausende Besucher an den beiden Markttagen nach Wassenberg holte. Wassenberger Geschäftsleute boten ihren Waren an neben professionellen Händlern, die vom asiatischen Duftöl bis zur Druckerpatrone alles im Angebot hatten. Hobbykünstler offerierten ihre kunsthandwerklichen Arbeiten unter anderem schöne Krippen und dekoratives für die Advents- und Weihnachtszeit.

Der große Weihnachtsbaum und ein mit vielen bunten Paketen beladener Weihnachtsschlitten verwandelten den Platz zwischen Roßtor und altem Rathaus in eine weihnachtliche Budenstadt. Da fehle eigentlich nur noch der Schnee, scherzte Hensgens.

Großer Beliebtheit bei den kleinen Marktbesuchern erfreute sich der Stand, an dem neuwertige und gebrauchte Spielsachen für den guten Zweck verkauft wurden. Das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten war ebenso breit gefächerte wie die angebotenen non-food Waren.

„Draußen” vor dem Roßtor befand sich die Futtermeile. Hier musste der Hungrige die Wahl treffen zwischen Thai-Imbiss und Spießbratenstand, oder er griff zur bewährten Bratwurst.

„So muss ein Weihnachtsmarkt sein”, hörte man immer wieder rund um St. Georg. Kleine Buden, in einer empfing der Weihnachtsmann persönlich die Kinder, viele kleine Lichter und kein Rummel, sondern beschauliche Weihnachtsmusik. Auch in der Pfarrkirche konnte man sich auf Weihnachten einstimmen beim Betrachten der großen und kleinen Krippen oder der Lesung von Hanns Heidemanns „Bethlehem in Wassenberg”, während oben auf der Kirchstraße die Menschen sich durch die Budengasse drängten.

Getreu dem Motto „Jedem wie es ihm gefällt” bietet der Wassenberger Weihnachtsmarkt eben die bunte Vielfalt.
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