Weihnachtskonzert der Kreismusikschule hat lange Tradition

Von: hewi
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Die Kreismusikschule Heinsberg hatte zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in die Lövenicher Kirche eingeladen. Foto: Wichlatz

Kreis Heinsberg. Das Weihnachtskonzert der Kreismusikschule Heinsberg hat eine lange Tradition. Und so waren wieder viele Musikfreunde in die Lövenicher Kirche St. Pauli Bekehrung gekommen, um dem festlichen Konzert in einer würdigen Umgebung beizuwohnen.

„Es gibt keine italienische, deutsche oder türkische Musik, nur Musik“, zitierte die Leiterin der Kreismusikschule, Gerda Mercks, den 1901 gestorbenen Komponisten Giuseppe Verdi. Sein Gedanke sei heute so aktuell wie vor über 100 Jahren, betonte sie.

Die Kompositionen des Abends stammten von Menschen aus Russland, England, Böhmen und anderen Ländern. Gespielt und gefühlt werden könnten sie unabhängig von der Herkunft von allen Menschen. Musik sei ein Beitrag zu einem friedvollen Miteinander. Dr. Roland Scheulen von der Erkelenzer Pfarrei Christkönig bezeichnete die Chor- und Orchestermusik als Spiegelbild des Lebens, in dem die Symbiose aus Individualität und Gemeinschaft zum Wohle aller führe.

Das Programm unter Leitung von Ernest Frissen und Natalie Diart wurde wieder vom Sinfonieorchester, dem Junior-Streichorchester und der Gesangsklasse der ­Musikschule gestaltet. Die Musiker und Sänger präsentierten eine zur Adventszeit passende Auswahl von Kompositionen, darunter auch das Weihnachtskonzert C-Dur von Francesco Manfredini, bei dem Paula Roggen und Jannes Meier an der Solovioline sowie Aaron Birgel am Bass und Christian Meier am Cembalo ihr Können unter Beweis stellten.

Es folgte Bachs Doppelkonzert „Vibace“ in C-Moll und mit Britta Menzel und Ernest Frissen an der Solovioline. Weitere Solisten waren Giulia Busch, Melina Ott, Abne Mei Wigger, Stefanie Leichner, Anja Böttrich, Aylin von der Ruhr und Laura Volik.

Dr. Irina Fuchs begleitete Sängerinnen am Klavier. Das Jugendorchester präsentierte unter anderem die „Böhmische Suite“ von Antonin Dvorák und die Musik zur Kultserie „Game of Thrones“ aus der Feder des 1974 geborenen Ramin Djawadi sowie das Star-Wars-Thema „Duel of the Fates“ von John Williams.

So wechselten sich Kompositionen der populären Kultur, traditionelle Melodien und klassische Kompositionen ab und ergaben ein vielseitiges Gesamtbild. Auf Tschaikowskys „Romeo und Julia“ und den „Konzertmarsch“ von Carl Maria von Weber folgten Alan Menkens „Teil meiner Welt“ aus dem Disneyfilm „Aladin“ und das Stück „Lass jetzt los“ aus dem Zeichentrickfilm „Die Eiskönigin“. Den Schlusspunkt im Programm setzte Händels „Tochter Zion“.

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