Wassenberg - Weihnachtsbaum stiehlt (fast) die Show

Weihnachtsbaum stiehlt (fast) die Show

Von: Dettmar Fischer
Letzte Aktualisierung:
Bürgermeister Manfred Winkens
Bürgermeister Manfred Winkens, Landschaftsplaner Joachim Scheller und die Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidel (v.l.) stießen mit einem Glas Sekt auf die Eröffnung des zweiten Bauabschnitts der Wassenberger Gartenachse an. Foto: Dettmar Fischer

Wassenberg. Wassenberg hat nicht nur die schönsten Kreisverkehre sondern auch einen Bürgermeister mit Visionen: Manfred Winkens. „Und wenn das dann auch noch mit der B 221 klappt, wohnen wir hier wie im Paradies”, sagte er bei der Eröffnung des zweiten Bauabschnitts der Gartenachse zwischen Bergfried und Gondelweiher.

Beifall war ihm danach sicher. Viele Wassenberger hatten sich bei Einbruch der Dunkelheit am Wehrturm eingefunden, um die feierliche Eröffnung mitzuerleben. Nur ein paar Meter vom Treiben auf dem Weihnachtsmarkt entfernt warteten die Bürger geduldig auf den Moment, der die Gartenlandschaft illuminieren würde.

Kurz nach 17 Uhr, es dämmerte und die Lichter in einer großen Tanne am Rande des Parkgeländes gingen an. Bürgermeister Winkens: „Also der Weihnachtsbaum gehört eigentlich nicht zu unserem Beleuchtungskonzept. Der steht vor dem Fenster eines Anwohners.” Dann aber war es wirklich soweit, die Parklaternen changierten von Grün ins Bläuliche, die Lichtbänder an den Treppenstufen erhellten sich und die Fontäne im Gondelweiher sprudelte in leuchtendem Blau.

Die ersten Wassenberger machten einen Spaziergang durch ihre neu gestaltete Gartenanlage und stimmten dem Bürgermeister zu: „Wassenberg wird immer schöner!” Entgegen dem demografischen Wandel, so Winkens, werde Wassenberg in den kommenden Jahren sogar immer mehr Einwohner erhalten. Das liegt sicherlich auch an den „schönen Kreisverkehren”, die Winkens ansprach. Und auch die neue Gartenachse wird die Stadt noch attraktiver für Besucher und Einwohner machen.

Winkens kündigte an, dass gerade weitere 500.000 Euro vom Land für den dritten Bauabschnitt bewilligt worden seien. Im nächsten Schritt wird der Bergfried hergerichtet, so dass er auch innen für Veranstaltungen nutzbar sein wird.

Die Veränderungen

Der erste Bauabschnitt umfasste den Bereich vom Bergfried hinab bis zur Kirchstraße. Landschaftplaner Joachim Scheller hatte zusammen mit der Planungsgruppe MWM und Stadtplaner Jens Beeck die Bauabschnitte vorbereitet, die Firma Frauenrath die Planungen umgesetzt. Scheller erläuterte den Wassenbergern den zweiten Bauabschnitt: Im Rahmen der bestehenden Gartenfläche seien neue Wege angelegt worden. Die Kirchstraße wurde etwas verschmälert, so wird die Gartenachse durchgängiger.

Es entstanden Gartenterrassen in symmetrischer Anordnung mit dem Gondelweiher als Endpunkt. In „Küsters Garten” soll ein Arboretum entstehen. Erste Schritte auf dem Weg zu einem solchen Baumgarten wurden bereits vollzogen, Blasen- und Taubenbaum angepflanzt. Das neue Lichtkonzept wurde mit 135 neuen Lichtquellen umgesetzt. 680.000 Euro hat der zweite Bauabschnitt, der in einem dreiviertel Jahr umgesetzt wurde, gekostet.

Winkens: „In Wassenberg ist es schön und Wassenberg wird noch schöner werden!” Und wenn es dann auch noch mit der B 221 klappt?
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