Wegberger Schülerin: In Texas den amerikanischen Traum gelebt

Von: Christian Bosten
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Zurück in Wegberg mit der tex
Zurück in Wegberg mit der texanischen Flagge: Schulleiter Willi Meersmann, Austauschschülerin Annemarie Bork und Thomas Rachel. Foto: Bosten

Wegberg. „I have a dream”, so lautete der berühmte Ausspruch von Martin Luther King, der federführend für die Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten stand. Auch die 17-jährige Annemarie Bork aus Wegberg hatte einen Traum, den sie sich für ein Jahr erfüllte.

Dank des Parlamentarischen Patenschaft-Programms (PPP) ging die Schülerin des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums als Stipendiatin für elf Monate nach Amerika.

Im texanischen Colleyville, das zwischen den Großstädten Dallas und Fort Worth gelegen ist, verbrachte die 17-Jährige eine ereignisreiche Zeit. Besonders der Sport spielt in den USA eine große Rolle, so dass es für die engagierte Schwimmerin sehr wichtig war, sich im Schwimmteam der neuen Schule anzumelden.

Ihr sportlicher Ehrgeiz war sogar so groß, dass sie vor der Schule jeden Morgen im Schwimmbecken trainierte. Zwei echte Schwimmstars aus den Vereinigten Staaten jedoch live und hautnah zu erleben, diesen Wunsch konnte sich die 17-jährige Gymnasiastin beim Besuch eines Schwimmwettbewerbs erfüllen. Michael Phelps und Ryan Lochte ließen vor den Augen von Annemarie Bork ihr Können aufblitzen.

Der Schulalltag unterschied sich deutlich von der deutschen Variante, da nicht rund 15 Schulfächer, sondern rund 150 zur Auswahl standen. Dabei handelte es sich beispielsweise um die Fächer Wirtschaft, Kochen oder Debattieren. Trotz der hohen Auswahl gab es eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Schulniveau in Deutschland und in Amerika. Auch bei ihrer Gastfamilie, einem älteren Ehepaar, fand die Schülerin ein zweites Zuhause.

Natürlich kam dadurch auch das Reisen nicht zu kurz, so dass die 17-Jährige neben Texas auch andere Staaten wie Colorado und Arizona kennenlernte.

„Ein wirkliches Bild von Deutschland ist in den Vereinigten Staaten jedoch überhaupt nicht vorhanden, da die Amerikaner nicht weiter als über ihr Land hinausschauen”, sagt sie.

Somit gab Annemarie Bork Eindrücke über ihr Heimatland an die Amerikaner weiter, um mit diversen Vorurteilen aufzuräumen. Welchen positiven Einfluss das Auslandsjahr für Annemarie Bork hatte, zeigte der Besuch aus den USA.

Ihre beste Freundin, die sie während ihres Aufenthalts in Amerika kennengelernt hatte, besuchte sie schon kurz nach ihrer Rückkehr in Deutschland. Noch im September können sich interessierte Schüler und Auszubildende für einen Auslandsaufenthalt bewerben.
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