Kreis Heinsberg - Wechsel an der Spitze des Blindenvereins

Wechsel an der Spitze des Blindenvereins

Von: mabie
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Sie bilden den neuen Vorstand vom Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg: Schatzmeister Arthur Jansen, die neue Vorsitzende Sylvia Welter-Ortmanns, ihr Stellvertreter Rolf Herfs sowie die Beisitzer Heike Visolta, Martin Macht und Stefanie Pohlen (v. l. n. r.)stellen.

Kreis Heinsberg. „Wir verlieren uns nicht aus den Augen“, sagte Heinz Wolf, als er den Vorsitz beim Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg abgab. Vor 40 Mitgliedern im Geilenkirchener Hotel Zum Stern freute er sich, mit Sylvia Welter-Ortmanns eine engagierte Nachfolgerin vorstellen zu können.

Der Wahl ging eine gut einjährige Findungsphase für den neuen Vorstand voraus. Heinz Wolf, der in diesem Jahr sein 81. Lebensjahr vollendet, stand von vorneherein nicht mehr zur Verfügung. „Ich will nicht noch mit 85 hier stehen“, sagte er. So freute er sich über seine Nachfolgerin, die sich schon viele Jahre für Kinder aus der Gegend um Tschernobyl engagiert, ihnen eine Zeit in Deutschland ermöglicht und sie auf diesem Weg begleitet.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Rolf Herfs gewählt, Geschäftsführer ist Rolf Seeling, der in Abwesenheit gewählt wurde, Schatzmeister bleibt Arthur Jansen, und die Beisitzer heißen Heike Visolta, Martin Macht, Josef Meir und Stefanie Pohlen.

Den erfreulichen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr übernahm aber noch Heinz Wolf. Er freute sich, „dass verlorene Schafe wieder eingefangen“ worden seien, der Verein aktuell 72 Mitglieder zähle und sich vor allem auch das Engagement für diejenigen Mitglieder auf die Fahnen geschrieben habe, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an Veranstaltungen teilnehmen könnten.

„Was wir da an Freude und Dankbarkeit erleben, ist ganz toll“, so Wolf. 2016 war ohnehin ein besonderes Jahr für den Verein. Denn im Mai war das 60-jährige Bestehen gefeiert worden. Das Sommerfest und der Ausflug nach Maastricht seien, so Wolf weiter, mindestens ebenso gut im Gedächtnis geblieben wie die Weinprobe beim Weinfest in Geilenkirchen.

Erwähnung fand auch eine Veranstaltung aus dem Monat Oktober: Das Auge hatte im Fokus gestanden bei einem Aktionstag des Blinden- und Sehbehindertenvereins. Rund 130 Interessierte waren in die Aula des ­Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen gekommen.

Die bis zur Versammlung aktive Vorstandsmannschaft bezeichnete der nun ehemalige Vorsitzende als „schöne Truppe“, die mit Engagement und viel ehrenamtlichem Einsatz einiges auf die Beine gestellt habe. Dazu gehört auch eine gesunde finanzielle Basis des Vereins, der mit seiner neuen Vorsitzenden nun in die nächsten vier Jahre geht.

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