Wechsel an der Spitze der Geilenkirchener Kameradschaft

Von: mabie
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Der alte und der neue Vorstand der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener ­Geilenkirchen zeigte sich nach den Neuwahlen Seite an Seite. Foto: Markus Bienwald
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Bei der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener wurden Oberstleutnant a. D. Joachim Trappe (2. v. l.) und Oberstleutnant a. D. Raymond Kokel (2. v. r.) geehrt. Hauptmann a. D. Michael Grothe (r.) und Fregattenkapitän a. D. Bernd A. Thöner (l.) gratulierten.

Kreis Heinsberg. Einen Wechsel an der Spitze vermeldete die Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener (KERH) Geilenkirchen. Bei der jüngsten Versammlung im Barbara-Kasino in der Selfkantkaserne in Niederheid stellte sich der bisherige Vorsitzende, Fregattenkapitän a. D. Bernd A. Thöner, nicht mehr zur Wahl.

Da er dies schon vor einiger Zeit angekündigt hatte, konnte die Führungsriege der aktuell 295 Mitglieder umfassenden Kameradschaft schon recht früh auf die Suche nach einer Nachfolge gehen – mit Erfolg. Hauptmann a. D. Andreas Kannengießer ist der neue Mann an der Spitze.

Vor der Wahl seines Nachfolgers ergriff der rührige Vorsitzende, in dessen Amtszeit unter anderem das Projekt für Kriegsgräberfürsorge in Immendorf und Prummern fiel, zu seinem Bericht noch einmal das Wort. „88 Monate stehe ich nun an der Spitze der KERH Geilenkirchen“, resümierte Thöner. „Zusammen mit all meinen Mitstreitern während dieser Zeit haben wir viele unterschiedliche Veranstaltungen für Sie organisiert und durchgeführt.“

Insgesamt 94 an der Zahl, waren dies, darunter Besuche im früheren Regierungsbunker in Ahrweiler, am Kraftwerk Weisweiler, beim Zeitungsverlag Aachen oder dem Wasserwerk in Gangelt. „Wie ich meine, eine Bilanz, auf die man stolz sein kann“, schloss Thöner. Der Applaus und die vielen Dankesworte seiner Mitstreiter und der gut 50 Anwesenden krönte natürlich noch die Gabe einiger persönlicher Präsente an den langjährigen Vorsitzenden.

Seinen Nachfolger brauchte er übrigens nicht wirklich großartig einzuarbeiten, denn der neue Vorsitzende Andreas Kannengießer kennt die KERH und natürlich auch die Kameraden in und um Geilenkirchen ganz genau. „Wir haben uns im Vorstand ein Motto zum Selbstverständnis gegeben“, so Kannengießer. „Für unsere Mitglieder – und auch ein wenig Spaß fürs Team“ soll die Handlungsmaxime sein. Bernd Decker übernahm den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden.

Monika Kannengießer bleibt Kassenverwalterin. Den Schriftführer hat der neue Vorstand noch nicht gefunden, er könnte sich aber aus dem umfangreichen Aufgebot von Beisitzern rekrutieren. Da sind Günter Bach, Wolfgang Drewes, Uwe Knorst, Karsten Kubitz, Hans Bernhard Müller, Achim Peters und Norbert Tryb zu nennen, die allesamt als Beisitzer das neue Team ergänzen.

Ein Ergebnis, mit dem sich unterm Strich nicht nur der Wahlleiter, Hauptmann Wilfried Kremer, sondern auch der Bezirksvorsitzende des Bundeswehrverbandes, Hauptmann a. D. Michael Grothe, sehr zufrieden zeigte.

Bei der Versammlung gab es auch zwei Ehrungen. So ehrte der Bezirksvorsitzende Grothe zwei Kameraden für ihre 40-jährige Zugehörigkeit. Oberstleutnant a. D. Joachim Trappe und Oberstleutnant a. D. Raymond Kokel erhielten dafür Dank und Anerkennung sowie die passenden Urkunden und Anstecknadeln.

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