Wasserwelten: Ausstellung und Vorträge im Naturparkzentrum Wildenrath

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Kreis Heinsberg. Die Wanderausstellung „Feuchtlebensräume” vom Naturpark Schwalm-Nette ist ab Samstag, 25. August, bis Sonntag, 16. September, im Rahmen der Naturparkschau „Wandervolle Wasserwelt” im Naturparkzentrum Wildenrath auf dem ehemaligen Flugplatzgelände an der Friedrich-List-Allee (neben dem Siemens-Areal) zu sehen.

Auf 34 großformatigen Tafeln erfahren die Besucher Wissenswertes über die einzigartige Flora und Fauna im Naturpark Schwalm-Nette. Dr. Ansgar Reichmann, Leiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen, und Diplom-Ökologin Brigitte Brieden haben die Ausstellung konzipiert. Die Naturfotos, weitgehend von Fotograf Hans-Georg Wende, dokumentieren das Zusammenspiel von Tierwelt und Natur. Im Mittelpunkt stehen die Flüsse Nette, Schwalm, Niers und Rur sowie die Seen, Auwälder, Feuchtwiesen und Moore des Naturparks.

Der Eintritt ist kostenlos. Das Naturparkzentrum Wildenrath ist geöffnet dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr. Informationen gibt es unter der Rufnummer 02432/902620.

Drei Vortragsveranstaltungen (mit freiem Eintritt) sind im Rahmen der Sonderausstellung geplant:

„Kreuzotter, Kammmolch und Kleinspecht”: Mittwoch, 29. August, von 19.30 bis 20.30 Uhr. Diplom-Biologe Philip Koch führt in die Besonderheiten und Artenvielfalt der Naturschutzgebiete im Kreis Heinsberg ein. Vorgestellt wird die spannende Welt der Amphibien, Reptilien und Vögel in den Naturschutzgebieten Teverener Heide und Meinweg.

„Naturpark Schwalm-Nette - woher kommt das Wasser?”: Donnerstag, 30. August, von 19.30 bis 20.45 Uhr. Feuchtlebensräume zeichnen den Naturpark aus. Im Braunkohlerevier werden jährlich Millionen Kubikmeter Grundwasser zur Trockenhaltung der Tagebaue abgepumpt. Der Vortrag von Diplom-Geologe Rainer Röder stellt das ausgeklügelte Wassermanagement vor, mit dessen Hilfe ein Ausgreifen der Wasserabsenkungen auf die Feuchtgebiete verhindert wird.

„Wasserwandern im Tierreich”: Freitag, 7. September, von 19.30 bis 20.30 Uhr. Wie kommt der Frosch über den Rhein? Wie kommt der Stichling in den nächsten See? In diesem Vortrag erläutert Diplom-Biologe Niels Fischer, wie die Arten ihren Weg finden - trotz scheinbar unüberwindbarer Barrieren.
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