Erkelenz-Bellinghoven - Wasservehikel „wie im alten Rom” unterwegs

Wasservehikel „wie im alten Rom” unterwegs

Von: hewi
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Vier selbstgebaute Boote fuhre
Vier selbstgebaute Boote fuhren auf der Maar um den Sieg, dabei waren die „Brötsches” mit dem Boot „Belling-Senat” und die Dorfjugend mit der „Rudergaleere”. Foto: Kerkhoff

Erkelenz-Bellinghoven. Das mittlerweile 29. Sommerfest mit dem 25. Wasservehilkelrennen in Bellinghoven stand unter dem Motto „Wie im alten Rom”. Denn zu dem traditionellen Vehikelrennen auf der Maar hatten sich Gladiatorenwettkämpfe gesellt, die am Abend zuvor ausgetragen wurden.

Diese hatten aber auch die Maar als Austragungsstätte, und Ziel war ebenfalls, dass einer der mit riesigen Wattestäbchen bewaffneten Gladiatoren im Kampf Mann gegen Mann oder Frau vom Steg aus am Ende im Wasser landete.

Unter zwölf Gladiatoren konnte sich bei den Frauen Christine Raths durchsetzen, scheiterte aber am Ende gegen Heinz Rütten, der sich zuvor bei den Männern durchsetzen konnte.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst an der Maar, der von Diakon Kurt Esser geleitet wurde. Gegen 16 Uhr war es dann so weit: Das 25. Vehikelrennen in der Geschichte des Bellinghovener Sommerfestes konnte beginnen.

Nachdem die vier Teams ihre Vehikel zu Wasser gelassen hatten, setzten sich schnell die Damen der Bellinghovener Karnevalsgesellschaft mit ihrem schwimmenden Himmelbett „Cleopatra” gegen die männliche Konkurrenz durch. Auf den zweiten Platz schaffte es der Böllerclub, der mit seinem Vehikel „Attacke” frühzeitig auf den Einsatz von Wasserbomben setzte. Mit einigem Abstand folgte der „Belling-Senat” der Brötsches, die sich nach dem Start durch Navigationsprobleme frühzeitig um die Siegchancen gebracht hatten. Die Dorfjugend belegte mit ihrer Rudergaleere den vierten Platz. Die Besatzung befand sich aber über weite Strecken auch nicht auf dem Vehikel, sondern im Wasser, was der Ruderkraft der Galeere nicht zuträglich war.

Der Sieg beim Rennen ist jedoch nur ein Kriterium, das andere ist die Schönheit des Vehikels. Auch da hatten die Karnevalistinnen die Nasen vorne und belegten so in der Gesamtwertung den verdienten ersten Platz des Jubiläumsrennens.

Rund um die Maar gab es eine reiche Auswahl an Gegrilltem und Süßem. Bei den Kuchen und Torten handelte es sich ausnahmslos um Spenden der Bellinghovener. Die Einnahmen aus dem Kuchenbuffet kommen dem Ort Bellinghoven und seinen Bewohnern zugute, wie Brigitte Reul im Namen der Organisatoren betonte. So habe man in der Vergangenheit unter anderem die Bänke an der Maar anschaffen können. Organisiert wird das Sommerfest in Bellinghoven von der Karnevalsgesellschaft, dem Böllerclub und dem Kapellenverein.
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