Wassenbergerin Christa Frohn will für Die Linke in den Bundestag

Von: hewi
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Kreis Heinsberg. Der Kreisverband der Partei Die Linke hat bei seiner Mitgliederversammlung in Wassenberg Christa Frohn als Kandidatin für den Bundestag bei der bevorstehenden Bundestagswahl nominiert.

Die vierfache Mutter lebt mit ihrer Familie in Wassenberg und ist von Beruf Sekretärin. Bereits 2005 hatte sie für ein Mandat im Bundestag kandidiert.

Als Gründungs- und Vorstandsmitglied ist die Sprecherin des Heinsberger Kreisverbandes seit 2004 politisch aktiv. Vor rund 30 Parteimitgliedern umriss sie in der Gaststätte „An der Rennbahn” ihre politischen Ziele. So nannte sie den Erhalt sozialer Standards, die durch den „schlanken Staat” rigide beschnitten würden.

Eigenverantwortung bedeute für die Bürger, den Gürtel enger zu schnallen. Die Angst vor dem sozialen Absturz sei bei den Menschen allgegenwärtig und verunsichere sie in hohem Maße, was durch die Hartz-Gesetze noch verstärkt worden sei. Zeit- und Leiharbeit seien zunehmend reguläre Beschäftigungsverhältnisse, Lohndumping und unsichere Beschäftigungsverhältnisse ließen eine verlässliche Lebensplanung nicht mehr zu.

Auch wandte sie sich gegen die Privatisierung der Altersvorsorge und die explodierenden Energiepreise. Arbeitslose würden dem „massiven öffentlichen Druck” ausgesetzt. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen dieser Entwicklung finde nicht statt.

Während für notwendige Investitionen in Bildung und soziale Themen kein Geld vorhanden sei, seien für die Banken in kürzester Zeit Milliardenbeträge bereitgestellt worden. Den Finanzmärkten bescheinigte sie „ungezügelte Gier” und Managementfehler, für die der Steuerzahler die Zechen zu zahlen habe. Gewinne würden privatisiert, wohingegen das Risiko sozialisiert würde.

Diese Entwicklungen gefährdeten den sozialen Frieden in Deutschland. Die seit Jahren rückläufige Wahlbeteiligung spreche „eine eindeutige Sprache”.
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