Wassenberg: Ehemaliges Freibad noch in Dornröschenschlaf

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Wassenberg. Wo besteht Handlungsbedarf in Wassenberg? Was hat sich bisher getan und wie können wir auf eine positive Entwicklung Wassenbergs einwirken?: Unter anderem mit diesen Themen befasste sich die SPD-Wassenberg auf ihrer jährlichen Klausurtagung.

Begleitet wurden die Genossinnen und Genossen dabei von Stadtkämmerer Willibert Darius, der zu verschiedenen Themen referierte. So wurde der mangelhafte Zustand einiger Straßen im Stadtgebiet, besonders nach den letzten Frostschäden, angesprochen. Der Kämmerer sagte zu, dass nach der Frostperiode eine Bestandsaufnahme erfolgen werde, um die Schäden unter Beachtung der gemeindlichen Verkehrssicherungspflicht zu beheben.

Unabhängig hiervon sei beabsichtigt, in den nächsten Jahren die Rosenthaler Straße in Birgelen, die Klosterstraße in Wassenberg oder die Schleidstraße in Effeld zu sanieren. Zudem würden im Rahmen von Kanalbaumaßnahmen in der Brabanter Straße (Myhl) und Auf dem Viller (Orsbeck) die Straßen erneuert.

Kontraproduktiv?

Eher kritisch und als kontraproduktiv sieht die SPD die jüngst von der CDU und FDP beschlossenen organisatorischen Maßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung.

So sei der gut funktionierende Bereich Wirtschaftsförderung und Liegenschaften grundlos aus dem Baubetriebshof gerissen und wieder in die Stadtverwaltung eingegliedert worden. Die beiden Parteien müssten sich an den zukünftigen Ergebnissen in diesem Bereich messen lassen. Verwundern würde es die Sozialdemokraten aber nicht, wenn mit diesem Schachzug künstlich ein Aufgabenbereich für den langersehnten CDU-Beigeordneten geschaffen werden sollte.

Die Teilnehmer hatten großes Interesse daran, wie die Stadtverwaltung die Chancen nutzen möchte, die sich der Stadt Wassenberg in naher Zukunft bieten werden beziehungsweise schon vorliegen. So wird Ende des Jahres 2012 der Pachtvertrag für den Waldsee in Effeld auslaufen und dieser wieder in den Besitz der Stadt übergehen. Großes Potenzial besitzt ebenfalls das wunderschön gelegene Gelände des bisherigen Freibades in Wassenberg, das sich noch immer im Dornröschenschlaf befindet.

Nicht unerwähnt bleiben darf laut SPD die langfristige Nutzung des Roßtorplatzes, zum Beispiel durch Gastronomie. Für all diese und noch andere Projekte bestehe offenbar noch immer kein verbindliches Konzept in der Stadtverwaltung.

Die SPD-Wassenberg sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Entwicklung eines gemeinsamen zukunftsfähigen Konzeptes für das Stadtgebiet, bei dem alle Wassenberger Stadtratsparteien, die Stadtverwaltung sowie weitere Fachkundige wie der Gewerbeverein, das Stadtmarketing oder ortsansässige Architekten eingebunden werden müssen. Um keine weitere Zeit zu verlieren, sei die sofortige Wiederbesetzung der Stelle des Stadtplaners erforderlich.
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