Wassenberg bei den Finanzen auf einem guten Weg

Von: anna
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Wassenberg. Die Stadt Wassenberg liegt weiterhin gut auf Kurs, was ihre Finanzen betrifft. So zeigt es der von Marcel Winkens, Fachbereichsleiter Finanzen, in der Ratssitzung vorgelegte Quartalsbericht.

Er erfolgte im Rahmen des bereits 2012 eingeführten Berichtswesens als Teil des Internen Kontrollsystems (IKS). Erfreulich, dass Winkens darin zunächst einen Jahresüberschuss für das Jahr 2015 in Höhe von aktuell 440.000 Euro vermelden konnte. Es sei zwar noch weiter davon auszugehen, dass im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses zusätzliche Änderungen notwendig seien. Diese hätten jedoch in den vergangenen Jahren nicht zu einem entscheidend anderen Ergebnis geführt.

Was das Jahr 2016 betreffe, könne die Prognose nach dem ersten Quartal nur eine „qualifizierte Schätzung“ sein, bemerkte Marcel Winkens in seinem ohne anhängendes Zahlenmaterial schon 22 Seiten starken Bericht. Dennoch scheint die Stadt auch für dieses Jahr auf einem guten Weg. Zwar weist die Haushaltsplanung einen Fehlbetrag in Höhe von 495.000 Euro aus. Gemäß der bisherigen Entwicklung scheine jedoch eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses um rund 460.000 Euro möglich. Das Haushaltsjahr 2016 würde somit nur noch einen Fehlbetrag von rund 34.000 Euro ausweisen.

Ein kleines Plus

Grund für die Verbesserungen des Ergebnisses im Vergleich zur Planung sei ein kleineres Plus etwa bei Zuweisungen und Gebühren. Vor allem aber führe eine verbesserte finanzielle Ausstattung im Asylbereich zu einer Entlastung des Haushalts. „Die weitere Entwicklung im Haushaltsjahr 2016 wird zeigen, ob das voraussichtliche Jahresergebnis noch weiter verbessert und wie im Vorjahr ein ausgeglichener Haushalt bestätigt werden kann“, so Marcel Winkens.

„Wir fahren wirklich am untersten Level!“, betonte Bürgermeister Manfred Winkens in der Ratssitzung mit Blick auf den Berichtsteil zu den Personalaufwendungen. „Hier wird kein Personalgeld verschleudert.“ Mit dieser Bemerkung verband er zugleich seinen Dank an die Mitarbeiter der Verwaltung für ihre hohe Leistungsbereitschaft. Laut Bericht sollen die Personalaufwendungen um rund 52.000 Euro auf 3,71 Millionen Euro sinken.

Der aktuellen Fortschreibung des Jahresabschlusses für das Jahr 2015 zufolge würden zum Ausgleich zukünftiger Fehlbeträge Mittel der Ausgleichsrücklage in Höhe von rund 3,75 Millionen Euro zur Verfügung stehen, schreibt Marcel Winkens in seinem Ausblick. Ein derzeit geschätzter Fehlbetrag in Höhe von 34.000 Euro für dieses Haushaltsjahr würde die Ausgleichsrücklage auf 3,71 Millionen Euro reduzieren.

„Die in der Haushaltsplanung für die Folgejahre 2017 und 2018 erwarteten Fehlbeträge könnten somit ohne Inanspruchnahme der Allgemeinen Rücklage ausschließlich aus der Ausgleichsrücklage gedeckt werden, bis ab dem Jahr 2019 auch planerisch die Erzielung eines Jahresüberschusses vorgesehen ist“, schaut der Leiter des Fachbereichs Finanzen optimistisch in die Zukunft. „Der Haushalt der Stadt Wassenberg würde somit wie im Jahr 2016 auch in den Folgejahren nicht der Genehmigung des Landrates des Kreises Heinsberg bedürfen!“, betonte er.

Trotz einiger Unwägbarkeiten erscheint ihm eine weitere Verbesserung des Jahresergebnisses 2016 möglich, „bis hin zu einem ausgeglichenen Haushalt oder sogar zu einem Jahresüberschuss“, schließt Marcel Winkens seinen Quartalsbericht. Wenn die Stabilität des Haushalts gewahrt bleibe, alle Möglichkeiten für mehr Erträge und weniger Aufwendungen ausgeschöpft würden, „dann kann auch im Jahr 2016 ein Jahresergebnis erzielt werden, das dazu beiträgt, die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Stadt nachhaltig zu sichern.“

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