Erkelenz - Was wird aus dem Kirmesplatz?

Was wird aus dem Kirmesplatz?

Von: kl
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Der ehemalige Kirmesplatz an d
Der ehemalige Kirmesplatz an der Schweizerstraße in Lövenich: Seit Jahren wird geplant, verworfen, beraten und wieder geplant. Bisher ohne konkretes Ergebnis.

Erkelenz. „Verkauf von Grundstücken im Stadtbezirk Lövenich”: Dieser Tagesordnungspunkt bei der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses im nichtöffentlichen Teil enthielt mehr Zündstoff als zunächst angenommen.

Denn hinter der Verkaufsabsicht steckt die Planung eines Investors, auf dem ehemaligen Kirmesplatz an der Schweizerstraße in Lövenich einen Supermarkt zu errichten. Doch da spielte die Politik nicht mit: Auf Antrag eines Ausschussmitglieds wurde die Verkaufsentscheidung vertagt. Es gebe verschiedene Vorstellungen über die Nutzung des Geländes, man müsse noch weitere Gespräche führen, hieß es zur Begründung.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Honold-Ziegahn wollte als Vorsitzende des Bezirksausschusses Lövenich mit Hinweis auf die Nichtöffentlichkeit der Sitzung keine Stellung beziehen.

Bei vielen verursacht die Vertagungsentscheidung Kopfschütteln. Schon seit mehr als zehn Jahren wird geplant, beraten, verworren, was auf dem Kirmesplatz geschehen soll. Und immer wieder war das Nein der Kommunalpolitiker aus Lövenich so laut, dass sich ihre Fraktionskollegen aus dem Stadtgebiet mehrheitlich anschlossen.

„Unglaublich”, kommentierte Astrid Wolters, die Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, auf Anfrage. Es würde eine Riesenchance vergeben. Die Stadtverwaltung hält sich noch bedeckt. Es werde weitere Gespräche mit dem Investor geben.

Der potenzielle Bauherr will sich auch noch nicht äußern. Die Verwaltung ist an der Investition interessiert, anderenfalls hätte sie ihre Grundstücke nicht zum Verkauf angeboten. Die lokalen Politiker zaudern, ohne konkret zu sagen, warum. „Wir verbauen uns eine große Chance für Lövenich”, hieß es nach der Sitzung, zumal es durchaus Alternativen geben könnte, etwa im benachbarten Baal.
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