Waldorfschule zeigt das Theaterstück „Feuerland“

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Kreis Heinsberg. Die Freie Waldorfschule führt am Freitag, 29. Mai, und am Samstag, 30. Mai, jeweils um 19 Uhr, im Jugendheim St. Rochus im Wegberger Stadtteil Dalheim-Rödgen an der Rödgener Straße 42 das Theaterstück „Feuerland“ auf. Der Eintritt ist frei.

„Feuerland“ ist ein Bühnenstück von Moritz Heger und Erik Strub, das in Anlehnung an den Jugendroman „Herr der Fliegen“ geschrieben wurde. Es handelt von einer Gruppe Teenager aus zwei englischen Colleges, die gemeinsam vor den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges fliehen und mit dem Flugzeug evakuiert werden sollen. Doch die Maschine hat einen technischen Defekt, ein Triebwerk fällt aus, und der Pilot schafft es nur noch, die Maschine notzulanden.

Einige der Teenager überleben, der Pilot ist tot. Die Teenager, sich selbst überlassen, sind nun mitten auf einer kleinen Insel. Wie gehen sie nun um mit dieser grenzenlosen Freiheit, fern aller Regeln und Vorgaben? Kein Erwachsener, der ihnen etwas vorgibt. Was entwickeln sie für Strategien, um von der Insel wegzukommen? Werden sie es schaffen? Und was, wenn nicht? Ist die Insel zu klein für eine Gruppe von Heranwachsenden?

In der Waldorfschule markiert das Klassenspiel in der achten Klasse einen Schnittpunkt in der Entwicklung der Schüler. Die Kindheit liegt hinter ihnen, sie kommen nun ins Jugendalter. Vielfältigste prägende Erfahrungen werden bei der Erarbeitung ­eines solchen gemeinschaftlich getragenen Theaterstückes durchlebt. So sollen Vorstellungskraft und Fantasie jedes einzelnen Schülers in positiver Weise gefördert werden.

Es stellt eine Herausforderung dar, sich in die verschiedenen Charaktere der einzelnen Rollen hineinzuversetzen und die Tragik oder Komik einer Szene zu durchleben. Durch das Training der persönlichen Ausdruckskraft der eigenen Stimme, Gestik, Mimik und Körpersprache, die einer Rolle zum Leben verhelfen, soll das Selbstbewusstsein nachhaltig gestärkt werden. Die Proben für solch ein Stück erstrecken sich über fünf Wochen und erfordern viel Disziplin und Durchhaltevermögen der Schüler.

Abgerundet wird die Theaterarbeit mit dem Anfertigen von Kulissen und Kostümen, der Einstellung der Beleuchtung und der Maske. Zum Schluss stellt noch die Überwindung des Lampenfiebers eine große Mutprobe dar. Vor dem Publikum zu bestehen, es vielleicht sogar zu verzaubern, ist dann eine beglückende Erfahrung.

Für alles gilt: Nur in Teamarbeit kann der Erfolg gelingen. Und jeder einzelne Schüler trägt seinen Teil dazu bei.

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